Bereits Monate vor dem Hirnschlag Xavier Naidoo hatte Roger Cicero noch gewarnt

Der überraschende Tod von Roger Cicero hat Xavier Naidoo tief erschüttert. Er könne damit nicht gut umgehen, sagte er zu "Radio Regenbogen". Gemeinsam mit Sänger Sasha habe er im Oktober noch versucht, Cicero zum Kürzertreten zu bewegen.

 

Mannheim - Die Musikwelt steht nach dem überraschenden Tod von Roger Cicero noch immer unter Schock. Allen voran Xavier Naidoo (44, "Dieser Weg"), der sich nur kurz nach dem Tod des Sängers mit bewegenden Worten auf Facebook zu Wort gemeldet hatte. Nun sprach er erstmals in einem Interview über den tragischen Verlust seines Freundes. Er könne damit gar nicht gut umgehen, erklärte er "Radio Regenbogen". Das Tragische daran sei, dass er Cicero davor gewarnt habe, sich nicht zu überarbeiten.

"Sasha und ich haben letztes Jahr im Oktober mit ihm eine Show gemacht: 'Cicero sings Sinatra'. Wir haben beide zu Roger gesagt: 'Hey Roger, du gefällst uns nicht. Du musst mal ein bisschen kürzer treten, mal die Füße hochlegen'", erinnert sich Naidoo. Mit der Nachricht seines Todes konfrontiert zu werden, sei Horror gewesen und es habe ein paar Tage gebraucht, bis er kapiert habe, dass es wahr sei.

Immer noch den Tränen nahe

Mit Cicero habe er einmal im Monat SMS geschrieben oder telefoniert. Der Gedanke an dessen Tod treibe ihm nach wie vor Tränen in die Augen.

Cicero starb am 24. März mit nur 45 Jahren an den Folgen eines Hirnschlags. Wenige Tage zuvor traten bei dem Sänger plötzlich akute neurologische Symptome infolge eines Hirninfarktes auf. Er hinterlässt einen siebenjährigen Sohn.

 

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