Beidseitige Mastektomie Stella McCartney stellt Spezial-BH vor

Stella McCartney verkauft demnächst einen BH für Frauen mit einer beidseitigen Mastektomie. Foto: bangshowbiz

Stella McCartney setzt ihren Kampf gegen Brustkrebs fort und bringt einen speziellen BH auf den Markt. Frauen mit einer beidseitigen Mastektomie sollen sich endlich wieder schön fühlen können.

 

London - Stella McCartney bringt einen BH für Frauen mit einer beidseitigen Mastektomie heraus.

Der 'Louise Listening Bra' erscheint Anfang Oktober und kann bereits jetzt auf der offiziellen Internetseite der Designerin vorbestellt werden. Er ist in insgesamt drei Größen erhältlich und kostet umgerechnet 115 Euro. Die Bezeichnung lässt sich auf den Namen ihrer Mutter zurückführen, der Fotografin Linda Louise McCartney. Diese war 1998 nach dreijährigem Kampf gegen den Brustkrebs gestorben.

Der britischen Zeitung 'The Telegraph' erklärte die 44-Jährige: "Wir wollten etwas Feminines und Wunderschönes aus einem BH machen, der eigentlich tabu ist. Es gibt so viele verschiedene Emotionen, die aus dem tragischen Schicksal einer beidseitigen Mastektomie entstehen. Viele Kulturen zeigen sich intolerant und Frauen müssen sowohl psychisch als auch physisch furchtbare Dinge ertragen." Mit ihrem neuen Produkt sollten Frauen endlich wieder stolz auf sich selbst sein können und ihre eigenen Schönheit erkennen.

Kampf gegen Brustkrebs ist Herzensangelegenheit



Der Kampf gegen die Erkrankung ist für die Britin eine Herzensangelegenheit: "Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung unter Frauen. Viele Leute wissen über die schreckliche Krankheit Bescheid. Aber die meisten vergessen, Schritte zu unternehmen, um sie bereits in einem frühen Stadium erkennen zu können." Ihr neuestes Projekt soll Frauen daran erinnern, besser auf ihre Gesundheit zu achten und regelmäßig zum Arzt zu gehen. Die Erlöse aus den Verkäufen kommen der britischen Wohltätigkeitsorganisation 'Hello Beautiful Foundation' zugute. Diese bietet Frauen mit Brustkrebs Unterstützung an und will nun eine neue Zentrale in London eröffnen.

 

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