Bei Personenkontrolle Fleischwunde: Münchner beißt Polizisten!

Die Identität des bissigen Mannes steht bislang noch nicht eindeutig fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (Symbolbild) Foto: Silas Stein/dpa

Am Samstagmittag hat die Polizei einen offenbar alkoholisierten Mann kontrolliert. Dieser hat sich so sehr gewehrt, dass einer der Beamten wegen einer Bisswunde ins Krankenhaus gebracht werden musste. 

 

Untersendling - Achtung, bissig: Eine Personenkontrolle endete für einen Polizeibeamten am Samstag mit einer schmerzhaften Fleischwunde.

Laut Polizeibericht bekam die Streifenbesatzung am Samstag gegen 12.30 Uhr den Auftrag, eine auffällig betrunkene Person in der Hansastraße zu kontrollieren. Die Person versuchte beim Anblick des Streifenwagens zu flüchten, konnte aber nach kurzer Zeit angehalten und kontrolliert werden. Dabei trat er gegen die Beamten und musste deshalb am Boden fixiert und gefesselt werden.

Mann bespuckt und beißt Polizisten

Im Streifenwagen spuckte der Mann einem Polizisten (20) ins Gesicht, woraufhin dieser den Kopf des Mannes mit der rechten Hand zur Seite drückte. Der Mann biss den Beamten anschließend so fest in den kleinen Finger, dass dieser eine tiefe Fleischwunde erlitt - trotz Handschuhen. Der 20-Jährige wurde daraufhin im Krankenhaus stationär behandelt.

Der Kontrollierte hatte keine gültigen Ausweispapiere bei sich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen 44-jährigen Mann ohne Wohnsitz, die Personalien stehen aber noch nicht eindeutig fest. Er wurde festgenommen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

 

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