Bedeutung von Farbe und Anzahl Valentinstag: Achtung, Rose ist nicht gleich Rose!

Rote Rosen, ein Symbol der Liebe und Leidenschaft, sind ein absoluter Klassiker am Valentinstag. Foto: Franziska Gabbert/dpa

Obwohl der Valentinstag umstritten ist, schnellt die Nachfrage nach Rosen Mitte Februar Jahr für Jahr in die Höhe. Aber aufgepasst: Rosen sind nicht gleich Rosen. Je nach Farbe und Anzahl haben die Blumen eine unterschiedliche Bedeutung. 

 

München - Wer seine bessere Hälfte pünktlich zum Valentinstag mit einer kleinen Aufmerksamkeit überraschen möchte, für den sind Rosen immer eine gute Wahl. Will man auf Nummer sicher gehen, hält man sich an den Klassiker: Rote Rosen kommen stets gut an. Sie stehen für Liebe und Leidenschaft und sind damit zurecht eines der beliebtesten Valentinstagsgeschenke.

Obwohl andersfarbige Rosen wesentlich seltener verschenkt werden, müssen sie sich nicht hinter dem roten Favoriten verstecken. Denn auch rosa, weiße und gelbe Rosen haben romantische Bedeutungen: Pinkfarbene Rosen stehen für Jugend, Verliebtheit und Schönheit und sind daher vor allem für frisch Verliebte ein passendes Präsent.

Valentinstag: Vorsicht bei gelben und weißen Rosen

Bekommt die Herzdame gelbe Rosen geschenkt, ist allerdings Vorsicht geboten: Entweder möchte der Partner dadurch danke sagen, denn zum einen sind die gelben Blumen ein Symbol für Dankbarkeit. Gleichzeitig stehen sie aber auch für die Vergebung. Bei gelben Rosen gilt es also möglicherweise herauszufinden, was der Rosen-Kavalier angestellt hat. Eher ungewöhnlich für den Valentinstag sind weiße Rosen, denn sie stehen für Heiligkeit. 

Doch nicht nur die Farbe der Rose hat eine Bedeutung. Auch die Anzahl ist entscheidend. Schenkt man eine Rose, bedeutet das, man hat sich auf den ersten Blick verliebt. Zwei Rosen stehen für gegenseitige Liebe und drei für "Ich liebe dich". Wer 13 Rosen geschenkt bekommt, hat einen stillen Bewunderer. Mit 15 Rosen möchte sich der Bote für etwas entschuldigen. Sind diese 15 Rosen dann auch noch gelb, hat der Schenker demzufolge vermutlich ordentlich Mist gebaut. 

999 Rosen für die unsterbliche Liebe

Für einen Heiratsantrag sind traditionsgemäß 108 Rosen notwendig, und am tiefsten in die Tasche greift jemand, der seine unsterbliche Liebe zeigen will: Ganze 999 Rosen braucht man, um diese Botschaft zu symbolisieren. Da freut sich dann nicht nur der Beschenkte, sondern auch der Florist. 

Weil Rosen auch in geringer Anzahl bereits ein kostspieliges Präsent sind, sollte man schon beim Kauf genau hinsehen, damit man sich möglichst lange an den Blumen erfreuen kann. Alle Blütenblätter, auch die am Rand, sollten frisch aussehen und keine trockenen oder schrumpeligen Stellen haben. Außerdem dürfen sich die Köpfe nicht biegen und der Stängel unterhalb der Blüte muss fest sein.

Hat man sich schöne Rosen ausgesucht, sollte man sie idealerweise in einem Behälter mit Wasser transportieren. Alternativ kann man die Stile auch in ein feuchtes Tuch wickeln, damit sie auf dem Weg zum Beschenkten nicht austrocknen. Nachdem man die Stiele der Blume mit einem glatten schrägen Schnitt um etwa zwei Zentimeter gekürzt hat, sind die Rosen dann bereit für die Vase.

Ideale Wassertemperatur: 8 Grad Celsius

Sogar die Wassertemperatur kann dafür sorgen, dass die Blumen länger haltbar sind: Idealerweise ist das Wasser acht Grad Celsius kalt. Das Frischhaltemittel aus dem Handel, das in kleinen Tütchen verpackt ist, hilft im Wasser aufgelöst ebenfalls, die Haltbarkeit zu verlängern. Positioniert man die Rosen dann an einem kühlen, hellen Standort, sollten sie bis zu zwei Wochen lang frisch bleiben. Hilfreich ist es auch, das Wasser alle paar Tage zu wechseln und die Stiele neu anzuschneiden. Hausmittelchen wie Zucker, Pfennigstücke und warmes Wasser sind allerdings nicht zu empfehlen - sie schaden den Blumen eher. 

Übrigens: Wer nicht jedes Jahr am Valentinstag rote Rosen verschenken will, für den gibt es einige Alternativen. Frühlingsblumen, wie zum Beispiel Tulpen, Freesien oder Hyazinthen, eignen sich ebenfalls als Geschenk. Aber es müssen nicht immer Blumen sein. Auch Schokolade, bevorzugt in Herzform, versüßt dem Beschenkten den Tag der Liebe. Und wer besonders originell sein will, der kann zum Beispiel selbst Glückskekse backen und eine individuelle Botschaft im Keks verstecken. 

 

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