Beckenbauer vs. Bayern-Star Kaiser Franz erklärt: Deshalb habe ich Vidal kritisiert

Franz Beckenbauer erklärt seine Kritik an Arturo Vidal Foto: firo/Augenklick/dpa

Nach dem Champions-League-Sieg in Piräus bezeichnete Franz Beckenbauer Bayern-Star Arturo Vidal als "Standfußballer". Nun verteidigt er seine Kritik.

 

München - Es waren deutlich Worte, die Pep Guardiola zu einer genauso deutlichen Reaktion veranlassten. "Ich stimme Herrn Beckenbauer nicht zu", sagte der Bayern-Trainer vergangenen Freitag – und verteidigte damit seinen Spieler Arturo Vidal (Pep: "Ich bin sehr zufrieden mit ihm.") Den Neuzugang der Bayern hatte Franz Beckenbauer nach dem Champions-League-Sieg in Piräus als "Standfußballer" bezeichnet und gepoltert: "Solche Spieler brauchen wir beim FC Bayern nicht. Das war nicht das, was man von ihm erwartet, zu wenig Einsatz.“

In der "Bild am Sonntag" erläutert der Kaiser nun seine Kritik. "Beim Piräus-Spiel habe ich mich halt geärgert, dass Vidal in einigen Situationen ein bissl wenig gelaufen ist", sagt Beckenbauer: "Diesen Satz habe ich aus der Emotion heraus gesagt. Natürlich ist Vidal ein wertvoller Spieler. Aber wenn ich ihn mit der Bemerkung gereizt habe, so dass er trifft, dann ist doch alles in Ordnung." Kaiserliche Motivation also für Vidal?

Die Bayern jedenfalls nahmen Beckenbauers Worte gelassen. Matthias Sammer sagte nach dem 3:0-Erfolg in Darmstadt, er habe Vidal erklärt, "dass der Franz alles gewonnen hat und ihm diese Kritik zusteht". Allerdings liege Beckenbauer in diesem Fall falsch: "Arturo hat die Copa America gespielt und trotz wenig Pause überragende Laufwerte."

 

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