Beamter brutal niedergestochen Polizeipräsident Andrä: Kollegen sind nach Messerattacke verunsichert

Münchens Polizeipräsident: Hubertus Andrä. Foto: Andreas Gebert/dpa

Am Freitag hat sich Polizeipräsident Hubertus Andrä zur brutalen Messerattacke auf den Beamten am Münchner Hauptbahnhof geäußert. "Natürlich erzeugt das große Verunsicherung bei Kolleginnen und Kollegen."

 

München - Die Messerattacke auf einen ihrer Kollegen am Hauptbahnhof hat Münchner Polizisten verunsichert. "Natürlich erzeugt das große Verunsicherung bei Kolleginnen und Kollegen", sagte der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä am Freitag im Presseclub.

Die Attacke, bei der ein Polizist am Montag schwer verletzt wurde, sei so unvermittelt passiert, dass viele Polizisten in München nun denken: "Es könnte ja mich genau so treffen." Insgesamt gingen die Polizisten aber "sehr professionell" mit der Situation um, mit Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung.

Polizist weiterhin auf der Intensivstation

Der 30-jährige Polizist war mit einem heftigen Messerstich im Schulter- und Nackenbereich verletzt worden. Er sein ansprechbar, befinde sich aber noch auf der Intensivstation, sagte Andrä. Ob er bleibende Schäden davontragen werde, sei noch unklar. "Das muss die Zukunft bringen."

Insgesamt sei München auch 2019 aber wieder die sicherste deutsche Großstadt mit mehr als 200.000 Einwohnern gewesen. Für das zu Ende gehende Jahr zeichne sich erneut eine sinkende Kriminalitätsrate ab, auch im Bereich der Gewaltdelikte. Das kommende Jahr bringe neue Herausforderungen – vor allem, weil im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft vier Spiele in München ausgetragen werden. Die Polizei sei darauf aber gut vorbereitet. "Das Einsatzkonzept steht", sagte Andrä.

 

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