Beach Club mit Urlaubsstimmung Promi-Wirt Ugo Crocamo: 18 Tonnen Karibik-Sand für Starnberg

Meer geht nicht: Ugo Crocamo verteilt den frisch angelieferten Karibik-Sand im Beach Club am Starnberger See. Foto: Privat

Karibik-Strand im Starnberg: Promi-Wirt Ugo Crocamo lässt 18 Tonnen Sand einfliegen – und den See saubermachen.

 

Seinen Job als Gastronom und Party-König nimmt Ugo Crocamo (H'ugo's, Tambosi), so spaßig das ganze Dolce-Vita-Ding sonst daherkommen mag, sehr ernst. Für eine authentische Küche lässt er etwa Caciocavallo-Käse oder Cima di Rapa (Stängelkohl) aus Apulien anliefern – doch jetzt hat er noch eine ordentliche Schippe drauf gelegt. Eine sehr, sehr ordentliche sogar – 18 Tonnen schwer, um genau zu sein.

Wie Sand am Meer: Ugo Crocamo lässt Karibik-Sand liefern

Der Pizzeria-Liebling vom Promenadeplatz hat für seinen Beach Club Starnberg ein verrücktes Experiment gewagt. Gerade wird das Strand-Lokal am Starnberger See aufwendig für 200.000 Euro verschönert (Eröffnung: 1. Mai), da hatte Ugo die Idee mit dem Sand. Als Süditaliener weiß er, wie wichtig der richtige feinkörnige Sand zum Wohlfühlen ist. Den Sand, den er zuvor in Starnberg für seine Gäste aufgeschüttet hatte, war ihm zu grob. Also bestellte er eine extra große Menge an Karibik-Sand in, genau: der Karibik.

Urlaubsstimmung im H’ugo’s Beach Club

Acht Wochen dauerte es, bis die 18 Tonnen in Hamburg eingeflogen wurden. Von dort ging es mit vier Lkw Richtung Starnberger See. Jetzt wurde der weiße Puderzucker-Sand angeliefert – und im Beach Club schaut es aus wie Sand am Meer. Ugo zur AZ: "Der Karibik-Strand bringt sofort Urlaubsstimmung. Ich bin echt begeistert. Jetzt kann der Sommer kommen." Wer das abgehoben findet, dem sei gesagt, dass Ugo auch Tiefgang kann. Drei Profi-Taucher hat er acht Tage lang dafür bezahlt, dass sie den See säubern. "Ich will, dass meine Gäste – ob groß oder klein – den Besuch genießen können und nach einer Pizza in den See hüpfen, ohne sich zu verletzen."

Obwohl der Starnberger See für seine Wasserqualität und Sauberkeit bekannt ist, haben die Taucher doch viel Müll gefunden (Besteck, Plastik, Silvester-Überbleibsel, Scherben, Metall) und entsorgt. 30000 Euro haben die Taucher und der Sand gekostet: "Aber die Investitionen lagen mir am Herzen", sagt Ugo. Das Gefühl, ein Meer-Gefühl am See zu haben, ist dafür ja unbezahlbar.

 

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