Bayern Unterallgäu: Kuh tickt aus und greift Dorfbewohner an

Illustration Foto: Mike Schmalz

OBERRIEDEN - Drei Mal verfehlte eine Betäubungsspritze seine Wirkung: In Oberrieden im Unterallgäu sorgte ein Kuh für Hektik. Das Tier ging auf die Dorfbewohner los. Alle Gebete nutzten nichts, die Kuh musste schließlich erschossen werden.

 

Eine junge Kuh hat am Wochenende inOberrieden im Unterallgäu erhebliche Unruhe ausgelöst. Dasentlaufene Tier führte sich derart aggressiv auf, dass esschließlich erschossen werden musste, wie ein Polizeisprecher amMontag sagte.

Das neun Monate alte Rind war am Samstag ausgebrochenund auf die Dorfbewohner losgegangen. Obwohl ein Tierarzt die Kuhnach zweistündiger Jagd mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehrtraf, lief sie davon.

Am Sonntag tauchte das Rindvieh im Ort wieder auf. Es folgte einevierstündige Hatz, kreuz und quer durch die Höfe und Gärten vonOberrieden. Als ein Schuss mit Betäubungsmittel seine Wirkung erneutverfehlte, wurde im Anschluss an die Sonntagspredigt dieKirchengemeinde um Hilfe gebeten. Diese entdeckte die Kuh amsüdöstlichen Ortsrand. Auch der nunmehr dritte Versuch desTierarztes, die Kuh zu betäuben, misslang. Deshalb musste diePolizei das Tier erschießen.

dapd

 

0 Kommentare