Bayern-Star hatte Zweifel Mittelfußbruch: Drohte Manuel Neuer das Karriereende?

Während seiner langen Verletzungsphase kamen Manuel Neuer Zweifel auf, ob er seine Karriere weiterführe könne. Foto: imago images / GEPA pictures

Während seiner langen Verletzungsphase im Jahr 2018 kommen bei Manuel Neuer Zweifel auf, ob er seine Karriere fortführen könne. Diese gesteht der FC-Bayern-Keeper in einem Interview.

 

München - Zwei Mal ist Manuel Neuer wegen wiederholter Mittelfußbrüche in den Jahren 2017 und 2018 monatelang ausgefallen. Zunächst 123 und kurz darauf erneut 205 Tage.

Fast ein ganzes Jahr konnte der 33-Jährige weder für den FC Bayern noch für die deutsche Nationalelf im Tor stehen.

Neuer hatte Angst vor Karriereende

Wie schwierig diese Phase war und welche Zweifel ihn in dieser Zeit quälten, verriet Manuel Neuer in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Vor allem die Selbstsicherheit des 33-jährigen Keepers hatte in dessen langwierigen Verletzungsphase gelitten. "Weil ich unter Zeitdruck stand: ob ich es schaffen würde, fit zu werden für die WM in Russland. Unter dem Druck, ob ich überhaupt wieder Fußball spielen könnte. Auch das war in Anbetracht meiner Verletzungsgeschichte fraglich. Hinter vielem stand ein großes Fragezeichen", gesteht Neuer seine Ängste vor einem möglichen Karriereende.

Zugleich betonte der 33-Jährige: "Aber ich habe es geschafft. Das war eine der höchsten Hürden, die ich in meinem Leben genommen habe."

WM-Start stand erst eine Woche vorher fest

Das Manuel Neuer nach fast einjähriger Verletzungszeit ohne wirkliche Spielpraxis noch auf den WM-Zug aufspringen würde, war lange Zeit unklar. "Bis zu meinem ersten Spiel. Gegen Österreich, eine Woche vor der WM. Vorher hatte ich nur zwei Halbzeiten im Trainingslager mit der U20 im Tor gestanden", verriet Neuer im Interview.

Mittlerweile ist Manuel Neuer nicht nur unangefochtene Nummer eins im Tor des FC Bayern, sondern auch im Kasten der deutschen Nationalmannschaft führt kaum ein Weg am 33-Jährigen vorbei.

Am Sonntagabend wird Neuer im EM-Qualifikationsspiel gegen Estland das Tor der DFB-Elf hüten.

Falsche Schuhe: Neuer droht teure Geldstrafe

Der Einsatz im Länderspiel könnte für Manuel Neuer jedoch ein sehr teures Nachspiel haben, denn dem 33-Jährigen könnte Ärger mit Ausrüster "Adidas" ins Haus stehen.

Stein des Anstoßes: Bei der Ankunft des DFB-Teams in Dortmund trug der Bayern-Keeper Sneaker der Marke "Veja", die in direkter Konkurrent zu "Adidas" stehen. Wie die "Bild" berichtet, gilt dies als Vertragsbruch und könnte für Neuer eine Geldstrafe von bis zu 200.000 Euro nach sich ziehen.

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