Bayern Staatsanwaltschaft ermittelt zu Tierquälerei im Allgäu

Kühe stehen auf einer Alm. (Symbolfoto) Foto: Barbara Gindl/dpa

Die Staatsanwaltschaft Memmingen nimmt wegen Verdachts auf Tierqüälerei Ermittlungen gegen einen der größten Milchviehbetriebe in Bayern auf.

 

Bad Grönenbach/Memmingen - Wegen des Verdachts auf Tierquälerei auf einem der größten Milchviehbetriebe in Bayern hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Es werde geprüft, ob die Aufnahmen eines Tierrechtsvereins authentisch seien, bestätigte die Staatsanwaltschaft Memmingen am Dienstag. Zuvor hatten die "Süddeutsche Zeitung" und die ARD-Politikmagazine "Report Mainz" und "Fakt" berichtet.

Die Videoaufnahmen aus den Ställen eines Milchviehbetriebs im schwäbischen Bad Grönenbach (Landkreis Unterallgäu) sollen zeigen, wie Kühe getreten und geschlagen oder mit einem Traktor durch einen Stall geschleift werden. Das Material wurde dem Bericht zufolge vom Tierrechtsverein Soko Tierschutz zugespielt. Der Betreiber lehnte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen zunächst ab.

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