Bayern-Neuzugang schiebt Frust Tasci bald weg? "Wenn ich das gewusst hätte"

Serdar Tasci kam im Januar als Leihgabe von Spartak Moskau. Foto: sampics/Augenklick

Das hatte er sich alles ganz anders vorgestellt: Auch gegen seinen Ex-Klub VfB Stuttgart saß Bayerns Abwehr-Notnagel Serdar Tasci auf der Bank. Jetzt macht er seinem Ärger Luft.

 

München - Er ist so etwas wie der Trainings-Weltmeister des FC Bayern: Denn nur dort kann sich Serdar Tasci wirklich zeigen. Zum Beispiel am Sonntag, als Trainer Pep Guardiola unter den Augen der Fans die Ersatzspieler und die geschonten Stars auf den Rasen schickte.

Ansonsten klingt die Bilanz des Winter-Neuzugangs ziemlich übel: In sieben von zwölf Rückrunden-Spielen stand der Leih-Profi nicht einmal im Kader, er kommt in mehr als zwei Monaten auf gerade einmal 53 Minuten Einsatzzeit.

Bei einer Leihgebühr von 2,5 Millionen Euro macht das umgerechnet 47.170 Euro pro Einsatzminute.

Zu wenig für den Abwehrmann, der offiziell noch bei Spartak Moskau unter Vertrag steht. Der 28-Jährige kann sich sehr gut vorstellen, im Sommer wieder die Koffer zu packen. "Wenn ich gewusst hätte, dass ich nicht spiele, hätte ich es nicht gemacht", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Ist da womöglich sein Ex-Klub VfB Stuttgart die ideale Lösung? Tasci: "Das ist immer eine interessante Option!"

Sammer: "Total verständlich"

Sportvorstand Matthias Sammer nannte Tascis Aussage "ehrlich" und "total verständlich". Tasci lasse dennoch "kein bisschen nach, das ist das Entscheidende".

Er habe den Verteidiger "als guten, jungen Mann kennengelernt. Er trainiert gut, ist gut integriert, kein negativer Geist. Und: Die Saison ist noch nicht zu Ende, wir brauchen jeden".

 

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