Scheine waren alt, aber echt Falschgeld-Check: Polizei vermittelt bei Klavierkauf

200-Euro-Scheine haben sich über die Jahre verändert, sind aber weiterhin gültig. Foto: Boris Roessler/dpa

Ein Mann verkauft sein Klavier, erhält dafür 15 200-Euro-Scheine und hält diese für falsch. Die Polizei sorgt nach kurzer Zeit für Klarheit.

 

Lohr am Main - 15 vermeintliche 200-Euro-Blüten haben in Unterfranken den Puls eines Klavierverkäufers in die Höhe getrieben und die Polizei auf den Plan gerufen. Der Mann hatte am Sonntag in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) die Polizei gerufen, weil er fürchtete, für sein Instrument mit Falschgeld bezahlt worden zu sein. Da auch die Beamten nach Angaben vom Montag den Fall vor Ort nicht direkt klären konnten, nahmen sie das Käufertrio kurzerhand fest.

Auf der Wache gab es dann aber nach einer knappen halben Stunde die Entwarnung: Die Geldscheine waren echt, aber schon 17 Jahre alt - und sahen deshalb im Detail anders aus als aktuelle Scheine. Dem Kauf tat das Missverständnis keinen Abbruch - das Klavier wechselte am Ende doch noch den Besitzer.

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