Bayerischer Autobauer Rekordjahr und neuer Vorstand für BMW

Neben einem Rekordjahr 2014 kann sich der bayerische Autobauer BMW auch über einen neuen Vorstand freuen. Foto: dpa

Der bayerische Autobauer BMW hat allen Grund zur Freude. Der Konzern konnte im vergangenen Jahr erneut Rekordzahlen verbuchen und seinen Umsatz ausbauen. Zudem wurde ein neuer Produktionsvorstand gefunden. Kann er die Hochphase des Unternehmens fortführen?

 

München - BMW hat einen neuen Produktionsvorstand gefunden. Der bisherige Leiter der Konzernplanung, Oliver Zipse, wird zur Hauptversammlung im Mai den Posten von Harald Krüger übernehmen, der am gleichen Tag Vorstandschef Norbert Reithofer an der Spitze des Autobauers ablöst. Das hat der Aufsichtsrat am Donnerstag in München beschlossen.

Zipse ist 51 Jahre alt und war zuvor unter anderem Leiter des Werks im britischen Oxford. Er ist seit 1991 bei BMW tätig. "Mit der Entscheidung sorgen wir für Kontinuität und stellen die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens", sagte Aufsichtsratschef Joachim Milberg.

Zudem konnte der Autobauer im vergangenen Jahr erneut Rekordzahlen verbuchen und erzielte damit das fünfte Jahr in Folge neue Bestwerte. Der Konzern verdiente 2014 unter dem Strich mehr als 5,8 Milliarden Euro und damit mehr als je zuvor in der Firmengeschichte, wie bei der Aufsichtsratsitzung mitgeteilt wurde. Der Umsatz des Dax-Konzerns kletterte um fast 6 Prozent auf 80,4 Milliarden Euro.

Die Nobelmarke hatte 2014 erstmals in der Geschichte des Unternehmens mehr als zwei Millionen Autos verkauft. "Unsere Fahrzeuge sind bei den Kunden in aller Welt begehrt und sorgen für Rückenwind", sagte der scheidende Vorstandschef Norbert Reithofer. Er übergibt seinen Posten zur Hauptversammlung im Mai an den bisherige Produktionschef Harald Krüger und soll Aufsichtsratschef werden.

 

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