Bayerische Justizministerin Merk fordert hohe Geldstrafen für Kaffeefahrt-Betrüger

Auf Kaffeefahrten werden unter anderem Gesundheitsprodukte zu überhöhten Preisen an Senioren verkauft. Häufig handelt es sich dabei um Busreisen. (Symbolbild) Foto: dpa

Für unlautere Kaffeefahrten, auf denen Senioren mit aggressiven Verkaufsmethoden Waren verkauft werden sollen, will Bayerns Justizministerin die Geldstrafen verzehnfachen. 

 

München - Bayerns Justizministerin Beate Merk will rechtlich verstärkt gegen unlautere Kaffeefahrten vorgehen. Die Geldstrafen für Kaffeefahrt-Betrüger, die vor allem auf Busreisen für Senioren mit aggressiven Verkaufsmethoden Waren absetzen, sollen auf 10.000 Euro verzehnfacht werden, wie die CSU-Politikerin am Dienstag in München forderte.

Falls Waren angeboten würden, für die ein Verkaufsverbot versteht, beispielsweise für Bestrahlungslampen oder Ultraschallgeräte, sollte eine Geldstrafe bis 25.000 Euro möglich sein. „Die Geldbuße muss so empfindlich sein, dass sich der Verstoß gegen das Gesetz nicht mehr rentiert“, sagte Merk. 

 

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