Bau der zweiten Stammstrecke Bahn muss umplanen: Grüne wollen es genauer wissen

Die Station Hauptbahnhof der zweiten Stammstrecke in der ursprünglichen Planung. Foto: Tobias Hase/dpa

Die Bahn muss bei der zweiten Stammstrecke in der Planung nachbessern. umplanen, die Stadtratsfraktion der Grünen fragt nach den Auswirkungen.

 

München – Die Röhre wird noch gar nicht gegraben, da wird an der zweiten Stammstrecke in München schon umgeplant. Diese Nachricht sorgte in der vergangenen Woche für Ärger und Verwunderung. Laut Medienberichten fand sich niemand, der die neue Station am Hauptbahnhof, so wie bisher geplant, bauen würde.

Die Bahn bezeichnete dies als "nicht unüblich" und sprach von "Optimierungen" und "bautechnischen Gründen", aus denen es besser sei, den neuen Bahnsteig der Station weiter nach Westen zu verschieben. Dadurch würde aber ein geplanter Fußgängertunnel zum Stachus wegfallen.

Zweite Stammstrecke: Seit wann weiß München von dem Problem?

Die Grünen haken nun mit einem ganzen Fragenkatalog an den Stadtrat nach. Sie wollen wissen, seit wann die Stadt, die sich immerhin mit einem dreistelligen Millionenbetrag an dem Projekt beteiligt, von den Änderungen wusste. Außerdem welche Baumaßnahmen betroffen sind und ob dies Auswirkungen auf die Fertigstellung der zweiten Röhre und des neue Hauptbahnhofs hat. Ebenso, welche Auswirkungen es auf die ermittelten Kosten gibt.

Darüber hinaus soll erklärt werden, inwiefern sich die Umsteigesituationen an Hauptbahnhof und Stachus für die Fahrgäste verschlechtern, und ob andere Großprojekte in Mitleidenschaft gezogen werden. Gemeint sind hier etwa die geplante U9, die Umweltverbundröhre in Laim und die Verbesserungsmaßnahmen an den S-Bahn-Außenästen.

 

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