Batman-Verlag will ihr "Robyn" verbieten Rihanna: Namens-Streit mit DC Comics

Rihanna muss sich mit DC Comics um ihren eigenen Vornamen streiten Foto: John Shearer/Invision/AP

Sängerin Rihanna steht ein etwas skurril anmutender Rechtsstreit ins Haus: Der Batman-Verlag DC will nicht, dass sie ihren Vornamen für eine Webseite verwendet - der lautet nämlich "Robyn".

 

R&B-Star Rihanna (27, "American Oxygen") stößt mit einem neuen Projekt auf unerwartete Schwierigkeiten: Die Sängerin will ein Online-Magazin an den Start bringen, das eigentlich ihren bürgerlichen Vornamen als Titel tragen soll: "Robyn". Doch damit hat nun der Comicverlag DC ein Problem. Die Superheldenschmiede erhob Anfang der Woche Einspruch gegen Rihannas Antrag, ihren Namen als Markenzeichen zu schützen, wie das Rechts-Blog "Pirated Thoughts" berichtet. DC befürchtet demnach eine Verwechslungsgefahr mit Batmans klassischem Sidekick Robin.

"Robyn" als Titel eines Magazins würde DC zufolge die Leser in die Irre führen und ihnen vorgaukeln, die Seite habe mit ihrem Junior-Superhelden zu tun. Die Marke "Robin" könne durch Rihannas Verwendung ihres Namens verwässert werden. Ob man die kurvenreiche Entertainerin tatsächlich mit dem schmächtigen Kämpfer gegen das Böse verwechseln könnte, spielt dabei offenbar eine untergeordnete Rolle. Noch ist unklar, ob die beiden Parteien in dem Streit eine gütliche Lösung suchen oder die Angelegenheit vor dem Markenamt ausfechten wollen.

 

 

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