Bald beginnt die Saison! Skifoan dahoam - Auf(fi) geht's in die Münchner Hausberge

Autorenprofil Ruth Schormann
Der Winter hat schon auch seine schönen Seiten: Skifahrer sitzen in der Alpspitzbahn in Nesselwang im Ostallgäu. Foto: Peter Schatz/imago

Zum Skifahren daheim bleiben? Neues gibt es in dieser Saison überall. Die AZ zeigt wo, wie viel die Ski-Pässe kosten und welche Vorbereitungen zu empfehlen sind.

 

Spätestens beim ersten gescheiten Schnee ist klar: Die Wintersport-Saison kann wieder beginnen. Auf der Zugspitze geht’s schon am 15. November los. Dann öffnen dort die ersten Pisten. Das Zugspitze-Ticket kostet in diesem Winter 48 Euro für Erwachsene. Nebenan, im Skigebiet Garmisch-Classic, beginnt die Saison je nach Wetterlage zwischen 6. und 20. Dezember. Und in der Alpen-plus-Region?

"Wir stecken ab Ende November in den Startlöchern, wenn dann von oben ein bisserl Schnee kommt und die Nächte kalt genug sind, dass wir zusätzlich beschneien können, geht es los", sagt Antonia Asenstorfer vom Skigebietsverband Alpen plus zur AZ. Sie klingt schon richtig vorfreudig. Vergangenes Jahr war es zwar erst Mitte Dezember so weit, doch einen Vorteil hat der späte Start: Es gibt noch Skisaison-Pässe im Vorverkauf.

Die kosten für die Wintersportgebiete Spitzingsee-Tegernsee, Brauneck-Wegscheid, Skiparadies Sudelfeld und Rodelparadies Wallberg noch bis 15. November 360 Euro für Erwachsene, danach liegen die Saison-Pässe bei 410 Euro – und kosten damit genauso viel wie vergangenes Jahr. Die Preise für Tages- und Mehrtagesskipässe sind leicht gestiegen. Alle sind zu finden unter www.alpenplus.com.

Übrigens: Wer sich das Gfrett mit dem Stau sparen will, kann auf dem Weg in die nähere Umgebung von der Kooperation von Alpen plus und der Oberlandbahn profitieren. Die Kombitickets für Skigebiet und Nahverkehr gibt es am BOB-Ticketautomaten.

Skigebiet Spitzingsee

Whiskey und ein reparierter Lift: Wie Alpen plus mitteilt, kann der Schlepplift am Drei-Tannen-Hang wieder in Betrieb gehen. Vergangene Saison stand er wegen technischer Probleme still. Er wurde nun wieder instandgesetzt.

Fast schon eine Tradition ist der Nachtskilauf am Stümpfling, der seit zehn Jahren donnerstags und freitags von den Alpenbahnen Spitzingsee angeboten wird. Auch dieses Jahr sorgen 31 Strahler für die perfekte Ausleuchtung der Piste von 18.30 bis 21.30 Uhr. Neu ist ein Whiskey, der fünf Jahre im Höhenlager auf dem Stümfpling gereift ist. Die Fässer der Destille Slyrs kann man im Vorbeifahren sehen.

Besondere Veranstaltungen:
Tipps zur Sicherheit beim Skifahren vermittelt der Skiverband hier am 1. Februar.

Skigebiet Brauneck

Neues aus Lenggries: Am Brauneck geht die Schrödelsteinbahn in Betrieb.

Der Sechser-Sessellift ersetzt den bisherigen Zweisitzer-Lift von 1976 und bietet zeitgemäßen Komfort in Form von Wetterschutzhauben und Sitzheizungen.

Und er bietet ein besonderes Extra für kleine Skifahrerinnen und Skifahrer: Das Förderband ist höhenverstellbar und soll Kindern einen sicheren Einstieg in den Lift ermöglichen.

Laut Auskunft des Verbunds Alpen plus kann die neue Bahn 2400 Personen in der Stunde befördern. Dadurch soll sich das Warten zwischen Bayern- und Florihang verkürzen. Außerdem neu: Die Beschneiung wird auf die Abfahrten im Finstermünzkessel erweitert, das Wasser für den Schnee kommt aus dem 2012 erbauten Speichersee am Garland.

Besondere Veranstaltungen:
Die Snowboardschule veranstaltet am 7./8. März den "Burning Boots Banked Slalom", der Kindern und Erwachsenen Fähigkeiten und Freude rund ums Snowboard vermitteln soll.

Skigebiet Sudelfeld

Ein Herzstück des Skiparadieses Sudelfeld ist die seit der Saison 2015/16 in Betrieb genommene Actionwelt mit Snowpark und Freeridecross, auch eine neue 8er-Sesselbahn am Sudelfeldkopf gibt es seit Dezember 2017.

Besondere Veranstaltungen:
Die Saison-Eröffnung ist (je nach Wetter) am 15. Dezember geplant, Kinder fahren an diesem Tag frei. Schneespaß für Vier- bis Zwölfjährige gibt es beim "Kids on Snow"-Tag am 2. Februar. Einen Blick hinter die Kulissen mit der Vorstellung von Neuheiten gibt es für Interessierte am Sudelfeld am 21. März.

Skigebiet Wallberg

Zu den längsten Naturrodelbahnen gehört die am Wallberg, 6,5 Kilometer ist sie lang und nicht für Kleinkinder geeignet. Für die anspruchsvolle Abfahrt sind festes Schuhwerk, Winterkleidung und ein Helm zu empfehlen, Rodel können ausgeliehen werden. Wie Alpen plus weiter mitteilt, haben Schlittenfahrer am Wallberg auch die Chance, die Doppel-Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Rennrodeln, Natalie Geisenberger, zu treffen. Sie ist auch Werbepartnerin der Wallbergbahn.

Freerider, Tiefschnee-Fans und Tourengeher finden in der dortigen Route über den Erlen- und Glaslhang eine anspruchsvolle Abfahrt, die nur Erfahrenen empfohlen wird.

 

1 Kommentar

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading