Bälle und Partys: Faschingsmontag und Faschingsdienstag in München Hier können Sie Fasching feiern!

Egal ob als Hexe, Löwe oder Cowboy verkleidet, die AZ zeigt Ihnen, wo Sie Fasching feiern können. Foto: Daniel von Loeper

Der Fasching geht in die heiße Phase. Ob traditionell bayerisch, feucht-fröhlich kölsch, Schlager oder Seventies-Mix: Von Faschingsmuffelei keine Spur. Die AZ gibt Tipps für die letzten Faschingstage.

 

München - Es wird noch einmal narrisch. Wo, das sehen Sie hier.

Rosenmontag

Bairischer Maskenball, Hansahaus, 19 Uhr: 
Rosenmontag auf Bayerisch – das Hansahaus in der Maxvorstadt lädt zum Maskenball mit Volkstanz. Verkleidungen aller Art sind natürlich erwünscht, genauso wie eine Kleinigkeit für das gemeinsame Buffet. Aufspuin wird das Geigenwerck. Wer teilnehmen möchte, ist mit 12 Euro dabei.

Faschingsball, Nachbarschaftstreff am Walchenseeplatz, 16-19 Uhr:
Faschingsfreunde jeden Alters und jeder Kultur können hier gemeinsam bei Musik und Krapfen Narrenfreiheit genießen. Der Nachbarschaftstreff in der Bayrischzeller Straße 5 lädt alle ein, sich zu verkleiden und die fünfte Jahreszeit bunt und fröhlich zu feiern.

Faschingstreiben, Rotkreuzplatz, 11-17 Uhr:
Am Rosenmontag und Faschingsdienstag feiert Neuhausen auf dem Rotkreuzplatz. Veranstaltet wird die Gaudi vom Faschingsclub München-Neuhausen, aber auch auf viele andere Faschingsvereine kann man sich freuen. Für das leibliche Wohl ist durch die Münchner Schausteller und Edmund Radlinger gesorgt, auch Tanzwillige und Kinder kommen auf ihre Kosten. Ein Fasching für alle!

Faschings-Schlagerparty, Tor Club, 20 Uhr:
Schlagerfans aufgepasst! Am Rosenmontag könnt ihr euch im Tor Club in der Sonnenstraße austoben – und nebenbei ganz einfach flirten: Es werden Armbänder nach Ampelprinzip verteilt. Rot steht für vergeben, gelb sagt „Schaun ma mal!“. Grüne Armbandträger und -trägerinnen sind Single und offen für Neues. Ob Single oder nicht: Feiern, tanzen und zu den besten Schlagerhits laut mitsingen kann jeder. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Der schwule Faschingsball, Oberangertheater, 20 Uhr:
Götter des Olymp“ lautet das Motto, aber egal ob man als Apollon, Zeus oder Cowboy verkleidet kommt: Wichtig ist ein ausgefallenes Kostüm. Die schönsten Verkleidungen werden prämiert. Die DJs Rudi und Balu sorgen für Fetzenmusik. Tickets kosten 18 Euro, Begrüßungsdrink inklusive. Karten gibt es im Sub, beim Kartenvorverkauf im Glockenbach oder im Oberangertheater.

Rosenmontagsparty mit „Isarrider“, Wirtshaus am Rosengarten, 20 Uhr:
Handgemachte Musik, krachlederne Texte, hintergründiger Humor – mit dieser Mischung sorgt die Münchner Kultband „Isarrider“ rund um Liedermacher Roland Hefter für positive Energie und den ein oder anderen Schenkelklopfer. Was läge da also näher, als eine Rosenmontagsparty mit ihnen zu feiern? Für Konzertkarten zahlt man im Vorverkauf 18, an der Abendkasse 20 Euro (Tickets noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen). Damit kann man anschließend auch zur großen Party mit DJane Sugar. Wer nur zum Feiern ab 22.30 Uhr kommen will, zahlt 7 Euro.

Starsky & Hutch – Jagd nach dem Disco-Killer, Substanz, 20 Uhr:
Heulende Sirenen, quietschende Reifen, kreischende Mädchen: Starsky & Hutch stürzen sich ins Substanz, um die gefürchteten Vinyl-Junkies DJS J. R. & Martino zu jagen, deren Discodelic-Funky-Seventies-Mix ein echter Killer ist. Die Besucher erwartet außerdem ein Best of Costume Award, bei dem als erster Preis ein Fluggutschein winkt. Kostüm ist Pflicht! Eintritt: 5 Euro.

Kinderfasching, Flughafen Besucherpark, 13-16 Uhr:
Kostenlos den Flughafen erkunden? Kein Problem! Alle Kinder, die im Kostüm erscheinen, können gratis an einer spannenden Kinder-Airport-Tour teilnehmen. Los geht es stündlich zwischen 12 und 17 Uhr. Die große Faschingsparty steigt ab 13 Uhr in „Tante Ju’s“ Speisenwerkstatt: Hier wird mit den Kindermenüs dafür gesorgt, dass kein kleiner Partygast hungrig bleibt. Außerdem kann man sich schminken lassen, bei Spielen mitmachen oder tanzen. Der Eintritt ist frei.

Weißwurst-Sparaktion der Münchner Innenstadtwirte:
Die Innenstadtwirte feiern den Geburtstag eines Münchner Kindls: Der Weißwurst. Zur Feier des Tages gibt es sie in allen Wirtshäusern der Innenstadt, bei denen Weißwurst auf der Karte steht, bis zum 12 Uhr Läuten für 1 Euro. Erfunden haben soll sie Sepp Moser, Wirt des Gasthauses „Zum ewigen Licht“ an einem, na klar, Rosenmontag 1857. Wer den Tag mit einem Weißwurstfrühstück feiern möchte, sollte im gewünschten Lokal nachfragen, ob die Aktion dort gilt – und am besten gleich einen Platz reservieren.

Faschingsdienstag

Tanz der Marktweiber, Viktualienmarkt, 10.30 Uhr:
Mit dem Tanz der Marktweiber findet der Münchner Fasching seinen Höhepunkt: Die Marktfrauen lassen ihre Arbeit an den Ständen des Viktualienmarkts liegen und tanzen in schillernden Kostümen. Das lässt sich keiner entgehen – auch nicht Oberbürgermeister Dieter Reiter. Er begrüßt alle Besucher, zusammen mit Boris Schwartz, dem Leiter der Markthallen und Elke Fett, Sprecherin der Händler. Und dann kommen sie: Winkend, bunt und ein wenig frivol halten die jungen und junggebliebenen Marktfrauen Einzug. Danach kann auf dem ganzen Viktualienmarkt gefeiert und getanzt werden.

Karneval wie dazumal, Deutsches Theater, 16-22 Uhr:
Der Name verrät es schon: Das Deutsche Theater lässt die Tradition des alten Münchner Ballfaschings aufleben. Für Unterhaltung sorgen das offizielle Faschingsprinzenpaar der Narrhalla Garde, die „Überflieger“ mit spektakulärer Akrobatik, und nicht zuletzt die tanzenden Marktweiber. Sissi Gossner und ihr legendäres Odeon Tanzorchester spielen beschwingte Tanzmusik aus den zwanziger, dreißiger und vierziger Jahren. Tischkarten gibt es zwischen 15 und 32 Euro, Flanierkarten kosten 12, bestellen kann man auf www.deutsches-theater.de.

Mehr Fasching

Das queere Faschingsstraßenfest, Deutsche Eiche, 14-22 Uhr:
In der Reichenbachstraße vor der Deutschen Eiche steigt das größte schwul-lesbische Faschings-Straßenfest. Dort kann mit den besten Drag Queens der Stadt geschunkelt werden. Das Motto: Police Academy. Polizisten, Politessen und Ganoven sind also gerne gesehen.

Kölner Karnevalsparty, Ruby, 14 Uhr:
„Domjeföhl“ in München verspricht die Kölner Karnevalsparty im Ruby Danceclub neben dem Stachus. Natürlich stilecht mit Kölsch. Hier heißt es sicher mehr als einmal „Da simmer dabei! Dat is prima!“, wenn kölsche Karnevalsstimmungin Bayern Einzug hält. Der Eintritt kostet 6 Euro, einen Partyschnaps gibt es gratis dazu. Kölle Alaaf!

Kehraus der Würmesia, Heide-Volm Biergarten (Planegg), 19 Uhr:
Die Würmesia ist der Mitgliederzahl nach die größte Münchner Faschingsgesellschaft. Neben Prinzengarde und Hofballett stellt sie auch das „Stadt-Gendarmerie-Corps“. Zum Abschluss der närrischen Zeit feiert sie im Heide-Volm Biergarten in der Bahnhofstraße 51 in Planegg, den traditionellen Kehraus mit Prinzenbeerdigung.

 

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