AZ-Sportlerwahl 2013 Jetzt abstimmen: München sucht den Top-Trainer

Wer wird "Münchens Trainer des Jahres 2013"? - sehen Sie die zehn Kandidaten hier in unserer Bilderstrecke zum Durchklicken! Foto: dpa, sampics

Mit dem Triple hat Ex-Bayern-Trainer Jupp Heynckes seine illustre Karriere gekrönt. Wer kann es bei der AZ-Wahl zum Trainer des Jahres mit "Don Jupp" aufnehmen?

 

München - Jupp Heynckes ist kein Mann der Gefühlsausbrüche – aber wie nahe ihm die Saison 2012/13 mit dem FC Bayern ging, die letzte seiner Karriere, war durchaus zu spüren. Etwa am 18. Mai, nach Heynckes’ letztem Bundesligaspiel, als er in einer Pressekonferenz vor Rührung weinte. Sieben Tage später durfte er mit seiner Mannschaft dann den größtmöglichen Triumph feiern: den Gewinn der Champions League im Wembleystadion von London, nach dem Siegtreffer von Arjen Robben. Und auch dann sah man, wie Heynckes, der mit dem Pokalsieg das Triple perfekt macht, es genoss, als seine Spieler ihn voller Dankbarkeit hochleben ließen.

Er überließ seinem Nachfolger Pep Guardiola die nahezu perfekte Fußballmannschaft. Und nun macht sich der Spanier daran, das Team weiter nach seinen Vorstellungen zu verbessern. Klub-Weltmeister ist er mit den Bayern mittlerweile geworden, die Bundesliga führen sie mehr als souverän an. Besser kann eine erste Saisonhälfte als neuer Trainer eines absoluten Spitzenvereins kaum laufen.

Viel Glanz erlebte Friedhelm Funkel beim TSV 1860 dagegen nicht. Aber gerade deswegen überzeugt der Löwen-Trainer. Weil er auf bodenständige Art und Weise den Laden auf dem Rasen zusammen hält – egal, welche Unruhen es im Umfeld und welche Wechsel es in der Führung gibt. Dass der TSV 1860 gerade einmal drei Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz hat, liegt auch an Funkel.

Die zweite Mannschaft der Löwen durfte 2013 derweil mit Trainer Markus von Ahlen die die Meisterschaft in der Regionalliga Süd feiern.

Etwas weiter im Süden ärgern die SpVgg Unterhaching um Trainer Claus Schromm in der dritten Liga die Konkurrenz. In der Münchner Vorstadt kommen fast ausschließlich junge Talente zum Zug – und Schromm gibt an der Seitenlinie die Richtung vor.

Auch Mihai Paduretus Arbeit am selben Ort ist nicht von Glamour geprägt – dafür hat der Rumäne wieder einmal bewiesen, verlässlich absolute Spitzenteams im Volleyball formen zu können. Seine Hachinger sind derzeit Tabellenführer und spielen im internationalen CEV-Pokal.

Während die Hachinger ein Musterbeispiel an Konstanz sind, gab es beim EHC im Sommer einen riesigen Umbruch – durch den Volleinstieg von Sponsor und Namensgeber Red Bull. Pierre Pagé kam als Trainer nach München – und zuerst fremdelte die Mannschaft mit dem charismatischen und wortgewaltigen Kanadier. Zusammen kratzten sie aber die Kurve: Aus dem Tabellenkeller arbeitete sich der EHC ins Mittelfeld mit besten Playoff-Chancen vor.

Pagés Vorgänger Pat Cortina scheiterte mit der DEB-Auswahl zwar in der Olympia-Qualifikation – hat in München aber weiterhin viele Fans und Freunde, nun liegt es an ihm, die Nationalmannschaft in eine bessere Zukunft zu führen.

Svetislav Pesic und die Basketballer der Bayern haben in dieser Hinsicht die richtigen Schritte gemacht – derzeit dominieren sie die Bundesliga und sind auf Meisterschafts-Kurs.

Titel und Meisterschaften sammeln Mladen und Pavlica Steko: Die Brüder besitzen ein sicheres Händchen, internationale Top-Kämpfer zu formen. Wie etwa Julia Irmen, die 2013 für das Team Steko den WM-Titel holte.

Die zehn Kandidaten im Kurzporträt: Klicken Sie durch die obenstehende Bilderstrecke

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Hier können Sie für Ihren Kandidaten bei der AZ-Sportlerwahl "Münchens Trainer des Jahres" abstimmen.


Teilnahmeschluss ist der 02.01.2014 um 24 Uhr . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahmebedingungen können Sie hier einsehen.

 

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