AZ-Serie "Mein Sommerort" Durch die Isarauen zum Kloster Schäftlarn

Am Georgenstein kommt man auf dieser Tour gleich zwei Mal vorbei. So sieht man ihn auf dem Rückweg. Foto: Sophie Anfang

In den Sommerferien stellen AZ-Redakteure ihre Lieblingsorte vor. Diesmal AZ-Vize-Lokalchefin Sophie Anfang.

 

München - Ich mag Hitze nicht so gerne, vor allem nicht, wenn sie sich zwischen Betonwänden staut. Deshalb ist mein Lieblingsort im Sommer ein solcher, der vor den Toren der Stadt liegt.

Die Isarauen im Süden der Stadt eignen sich fantastisch für einen Ausflug, besonders hat es mir der Abschnitt zwischen Höllriegelskreuth und Schäftlarn angetan. Man kann hier radeln, baden, wandern, gerne auch abwechselnd. Und: Diese stadtnahe Idylle ist wahrlich leicht und günstig zu erreichen, liegt Höllriegelskreuth ja noch im Innenraum.

Landschaftliche Idylle in der Nähe von München

Wer gerne Rad fährt, braucht die Anreise mit der S-Bahn gar nicht, wer lieber läuft, als in die Pedale tritt, der ziehe sich leichte Wanderschuhe an und packe sich Handtuch und Schwimmsachen ein. Denn die sechstündige Rundtour (22 Kilometer), auf die ich Sie hier schicken möchte, bietet gleich an mehreren Stellen die Möglichkeit, ins Wasser zu hüpfen.

Wir starten am Bahnhof Höllriegelskreuth und gehen hinunter zum Brückenwirt, um an die Isar zu gelangen. Nun geht es immer entlang des Flusses – und was gerade an heißen Tagen toll ist, meistens im Schatten.

Am Georgenstein lädt es zum Baden ein

Wir passieren den Georgenstein (hier unbedingt kurz baden!) und wandern mal näher, mal weiter weg von der Isar in sanftem Auf und Ab in Richtung Kloster Schäftlarn. Schilder und gelbe Dreiecke an Bäumen bieten hierbei Orientierung.

Kurz vor dem Kloster führt uns der Weg durch wilde Teile der Isarauen, hier muss auch mal über einen Baumstamm gekraxelt werden. Auf Höhe des Klosters Schäftlarn (zu dem man einen Abstecher machen kann) liegt der Bruckenfischer (täglich ab 10 Uhr) und daneben ein Bade-Kiesstrand.

Auf dem Rückweg über den Erlebnispfad Technik

Nun ist Zeit für den Rückweg auf der anderen Flusseite. Zwischen Isar und Kanal führt der Erlebnispfad Technik zu einem Wasserkraftwerk, neben dem der entspannte Wirtsgarten des Gasthauses Zur Mühle (Montag Ruhetag) liegt. Wer noch Kleingeld für ein Weißbier (alkoholfrei, 4,80 Euro, normal 4,90 Euro) hat, sollte sie investieren. Es rastet sich hier gar wunderbar.

Der Rückweg führt gut sichtbar an der Isar entlang, nur einmal muss man bei einem Sackgassen-Schild einen Schlenker machen und etwas vom Wasser weg einem Wurzelpfad folgen. Nun sind es nurmehr 1,5 Stunden bis nach Grünwald, wo man auf der hohen Brücke die Isar zurück nach Höllriegelskreuth überquert.

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