AZ-Meinung Volleyball darf nicht sterben!

Zumindest sportlich läuft es bei den Volleyballern von Generali Haching. Foto: Rauchensteiner/AK

Sportredakteur Julian Galinski über das drohende Aus der Volleyballer von Generali Haching.

 

Gerade einmal 18 Minuten dauert die Fahrt vom Marienplatz nach Unterhaching. Gar nicht mal so weit vor den Toren Münchens hat sich in Unterhaching in den vergangenen Jahren eine absolute sportliche Attraktion entwickelt: Mit pfeilschnellem Spitzen-Volleyball und einem Show-Programm, das durchaus-Disko-tauglich ist.

Die Hachinger stehen finanziell tadellos da, die Atmosphäre im Klub ist trotz Titeln und internationalem Ansehen familiär geblieben. Der mehrfache Pokalsieger hat auf seinem Weg nach oben so vieles richtig gemacht, mit ganz viel Herzblut von Verantwortlichen und Fans.

Tragisch ist nun, dass es in einer Region, die sich für ihre sportliche Exzellenz rühmt, für so einen Verein keinen Platz mehr geben soll. Weil es keinen sportbegeisterten potentiellen Sponsor gibt, der für vergleichbar kleines Geld in den europäischen Spitzensport einsteigen möchte.

Die Hachinger haben den Spitzensport in der Region bereichert. Zu Ende ist die dortige Erfolgsgeschichte noch lange nicht. Volleyball darf deshalb nicht sterben.

 

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