AZ-Kommentar Konflikt mit Comey: Es wird eng für Trump

Es vergeht beinahe kein Tag, an dem Donald Trump nicht für Irritationen oder gar Entsetzen sorgt – doch diesmal ist es besonders ernst. Foto: dpa

Mit James Comey hat der US-Präsident einen Gegner herausgefordert, dem er nicht gewachsen ist.

 

Der Zwei-Meter-Mann aus New York gilt als glaubwürdig, prinzipientreu – und als versierter Jurist. Er war Staatsanwalt, Professor und Vize-Justizminister unter George W. Bush. Als Bush von ihm verlangte, ein Abhörprogramm abzusegnen, das Comey für unlauter hielt, weigerte dieser sich und riskierte damit seinen Posten.

Diese Standfestigkeit hat dem Republikaner hohe Anerkennung eingebracht, auch bei den Demokraten. Und glänzende Verbindungen. Spätestens als FBI-Direktor begann der Vater von fünf Kindern, nach heiklen Unterredungen gewissenhafte Protokolle anzufertigen: Abschriften mit BeweisCharakter vor Gericht. Hat es das von der New York Times zitierte Vier-Augen- Gespräch tatsächlich gegeben, wird es eng für Donald Trump, richtig eng.

 

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