AZ-Kommentar Verärgerter Söder-Fanclub

Offen gibt Söder zu, dass er nicht viel von der Stadt-CSU halte. Foto: dpa

Der Lokalchef über das Verhältnis der Münchner CSU zum Ministerpräsidenten.

 

"Söder-Fanclub München", stand einst über einem Artikel zum Verhältnis des heutigen Ministerpräsidenten zu den Parteifreunden in der Stadt. Das ist genau vier Jahre her. Beim Neujahrsempfang im Ratskeller feierte ihn damals die Basis.

Die Großstädter – klassischerweise von den mächtigen CSU-Männern in der Staatsregierung und den Parteifreunden auf dem Lande als zerstrittener Verlierer-Haufen belächelt – hofften mit Söder auf neuen Wind. Und einen deutlich besseren Draht in die Staatskanzlei als zu den Zeiten von Dieter-Reiter-Freund Horst Seehofer.

2020 sieht die Realität eher aus wie einst. Ganz schön offensiv vertritt Söder parteiintern zu Beginn der heißen Wahlkampf-Phase, dass sehr wenig von der Strategie der Stadt-CSU hält. Für die Münchner ist das sehr ärgerlich. Macht-Mann Söder, derzeit sogar bundesweit ernst genommen wie nie, wird‘s reichlich wurscht sein.

 

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