AZ-Kommentar Plastik-Aus bei Rewe: Da geht noch was

Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung: AZ-Reporterin Sophie Anfang über das Plastiktüten-Aus bei Rewe. Foto: Daniel von Loeper/AZ

Der Handelsriese verbannt die Plastiktüte, doch zu viele Produkte sind noch verpackt. AZ-Reporterin Sophie Anfang über die letzte Plastiktüte bei Rewe.

 

Rewe setzt bei der Einkaufstüte jetzt auf Papier. 140 Millionen Plastiktüten hat der Handelsriese jedes Jahr verkauft, zumindest diese Tonnen Plastikmüll können künftig vermieden werden. Das ist ein wichtiges Zeichen – und doch nur ein erster Schritt. Andere Handelsunternehmen müssen nun nachziehen. Klar ist auch die Verantwortung des Kunden: Papiertüte ist gut, eigener Baumwollbeutel natürlich viel besser.

Eines darf bei der Diskussion jedoch nicht vergessen werden: Plastikmüll fällt nicht nur an, wenn man am Ende des Kassenbands seine Einkäufe in Tüten verstaut. Viele Produkte sind völlig unnötig in Plastik verpackt: Bio-Gurken, Cocktail-Tomaten, einzelne Auberginen. Hier macht es der Handel dem Kunden unnötig schwer. Bei Rewe heißt es, man denke auch hier über Alternativen nach. Ich sage: Ran ans Werk! Je früher der Plastikmüllberg schrumpft, desto besser.

 

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