AZ-Kommentar Negative Bauzinsen: Nicht blenden lassen

Eine Baustelle in Bayern: Die Zinsen für Immobilienkredite nähern sich der Null-Marke. Foto: Armin Weigel/dpa

Das sagt AZ-Korrespondent Torsten Henke über mögliche negative Bauzinsen.

 

Während die Zinspolitik der EZB viele Sparer zur Verzweiflung treibt und schlimme Folgen für die private Altersvorsorge hat, können sich Immokäufer und Häuslebauer die Hände reiben.

Doch so verlockend die Minizinsen für sie sind: Bauen und kaufen haben sich schneller verteuert, als die Einkommen gestiegen sind. Wer nicht genug auf der hohen Kante hat, wird es schwer haben, bis spätestens zum Renteneintritt seine Schulden abzustottern.

Die Politik könnte sich noch mehr einfallen lassen, um die Bürger auf ihrem Weg ins eigene Heim zu unterstützen. Es ist ein Beitrag zur Entspannung der Lage auf dem Wohnungsmarkt.

Was ist also mit dem Versprechen, die Wohnungsbauprämie zu verbessern? Warum wird die Grunderwerbssteuer nicht endlich gestrichen? Warum wird nicht mehr Bauland ausgeschrieben? Möglichkeiten gibt es genug.

 

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