AZ-Kommentar Die harte Realität des Bistums

AZ-Volontär Paul Nöllke spricht über den (nicht ganz so erfreulichen) Kirchenhaushalt. Foto: Peter Kneffel/Archivbild

Der AZ-Volontär Paul Nöllke über den Kirchenhaushalt.

 

Wenn das Bistum seine Finanzen veröffentlicht, beginnen oft die Diskussionen: Ist die Kirche zu reich? Müssen wir die Kirchensteuer abschaffen? Darf der Staat kirchliche Einrichtungen unterstützen? All das sind berechtigte Fragen. Es ist richtig und wichtig, sich die Finanzen der Kirche sorgfältig anzusehen.

Die Kirche übernimmt viele wichtige Aufgaben

Doch genau das scheinen viele Kritiker nicht zu tun. Denn dabei stellt sich oft heraus: Die Kirche übernimmt viele wichtige Aufgaben in unserer Gesellschaft. Sie baut Schulen, Kindergärten und Wohnraum, betreut Alte, Kranke, Obdachlose, Flüchtlinge und erhält nebenbei zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude. Dabei wird sie vom Staat unterstützt, aber sie zahlt eben auch viel selbst. Dass das die nächsten Jahre in diesem Maß nicht mehr möglich sein wird, ist klar.

Verwaiste Klöster, Kirchen und hier und da weniger kirchliches Engagement? Das ist sicher nicht erfreulich. Aber das ist die harte Realität.

 

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