AZ-Kinokritik "The Art of Self-Defense" - Jesse Eisenberg schlägt zu

"The Art of Self-Defense", übersetzt die Kunst der Selbstverteidigung, eröffnet das 37. Filmfest München.

 

Ganz nach Söders Geschmack: Von Hollywood an die Isar zieht es Jesse Eisenberg – aber leider nur für zwei Tage. Er sieht aus, als könne er kein Wässerchen trüben mit seinen leicht verwuschelten Haaren, dem naiven Blick und sanftem Gesicht. Dass er auch anders kann, bewies Eisenberg als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in "The Social Network" – eine Rolle, die ihm nicht nur den Durchbruch, sondern auch eine Golden-Globe- und eine Oscar-Nominierung einbrachte.

Jetzt, in "The Art of Self-Defense", dem Filmfest-Eröffnungsfilm, zeigt er sich als Dackelbesitzer Casey: ein schüchternes Bürschchen, das niemand ernst nimmt, das sich duckt und nie aufmuckt, Angst vor der Dunkelheit und vor anderen hat. Das ändert sich, als er sich nach einem brutalen Überfall in einem Karatekurs einschreibt. Aus dem verhuschten Typen wird ein harter Kerl, der zuschlägt. "Karate ist für Männer" lernt er.

Jetzt ist der in Queens/New York Geborene, der sein Studium an der New York University schmiss, um mit 19 Jahren seinen ersten Film "Sex für Anfänger" zu drehen, ganz oben. Und stellt mit Regisseur Riley Stearns im Mathäser-Kino das neue tragikomische Drama vor.

Wer nicht dabei ist, muss nicht traurig sein: Der gelungene Film läuft im regulären Filmfestprogramm und am morgigen Freitag (17.30 Uhr) sind Regisseur und Star auch noch bei "Filmmakers Live!" in der Black Box und sprechen mit dem Publikum: nah, locker, unprätentiös.


Fr, 28.6., 19.30 Uhr und So, 30.6., 14.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Gasteig sowie Fr, 5.7., 22.30 Uhr Münchner Freiheit

 

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