AZ-Filmkritik "Verborgene Schönheit": Auf ein Gespräch mit der Liebe, der Zeit und dem Tod

Die Schauspieler Brigitte (Helen Mirren, links) Amy (Keira Knightley) und Raffi (Jacob Latimore) sollen Tod, Liebe und Zeit verkörpern. Foto: Warner Bros

„Verborgene Schönheit“: Eine gut gemeinte Mischung aus Fantasie, Drama und romantischer Komödie:

 

Howard (Will Smith), der Chef einer Werbefirma, zieht sich nach dem Tod seiner kleinen Tochter zurück und strampelt halb trauernd, halb wütend mit dem Fahrrad durch New York. Nur in Briefen versucht er, die Tragödie zu verarbeiten: Die adressiert er an die „Liebe“, die „Zeit“ und den „Tod“.

Seine Kollegen wollen ihm helfen und engagieren ein Schauspieler-Trio: Amy (Keira Knightley), Raffi (Jacob Latimore) und Brigitte (Helen Mirren) sollen als die entsprechenden Allegorien in Howards Alltag auftauchen und ihn bewegen, seine fatalistische Weltsicht abzulegen.

Mischung aus Kitsch, tiefgründiger Botschaft und flachen Gags

David Frankels Film „Verborgene Schönheit“ wechselt zwischen Fantasie, Drama und romantischer Komödie. Herausgekommen ist eine gut gemeinte Mischung aus seichtem Kitsch, tiefgründiger Botschaft und flachen Gags. Doch immerhin regen die alltagsphilosophischen Dialoge an, über die Prioritäten des eigenen Lebens nachzudenken.


Regie: David Frankel (USA 2016, 97 Min.)

Kinos: Cadillac, CinemaxX, Gloria, Mathäser, Museums-Lichtspiele

 

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