AZ-Filmkritik "Good Boys": Frühpubertäter Drohnenangriff

Max (Jacob Tremblay), Lucas (Keith L. Williams) und Thor (Brady Noon, von links) haben "Beute" gemacht. Foto: Universal

"Good Boys" ist eine Art "American Pie" für Zwölfjährige.

 

Dieser Film erzählt eine Geschichte, für die seine Protagonisten zu jung sind. Der Film der Regisseure Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg ist im Prinzip eine Komödie im Stil von "American Pie". Aber während die Teenager vor 20 Jahren noch danach trachteten, endlich ihr erstes Mal zu erleben, geht es in "Good Boys" deutlich unschuldiger zu. Denn die drei Hauptfiguren sind Zwölfjährige, die in die Junior High School gekommen sind und glauben, dass sich ihr Leben nun ändern muss. Coolness wird nun anders definiert. Wer an einem Bier dreimal kräftig nippt, der ist schon der King der Schule.

"Good Boys": Vor der Knutschparty geht alles in die Binsen

Max (Jacob Tremblay) ist in eine Mitschülerin verknallt und sieht endlich seine Chance gekommen, ihr näherzukommen, als er auf eine Knutschparty eines der coolen Kids eingeladen wird. Natürlich will er auch seine uncoolen Freunde Thor (Brady Noon) und Lucas (Keith L. Williams) mitbringen, aber schon bevor die Party startet, scheint alles in die Binsen zu gehen. Denn keines der Kids weiß, wie man küsst.

Normalerweise würde man da wohl googeln, diese drei Schlaumeier suchen aber nach "Porno" und finden natürlich nichts, das einem Kuss auch nur ähnlich kommt. Darum beschließen sie, eine Nachbarin mit einer Drohne auszuspionieren. Als das Hightech-Spielzeug aber kaputtgeht, haben die drei ein Problem. Denn die Drohne gehört Max’ Vater, und ist ein wichtiges Arbeitsutensil, das der Sohn nicht benutzen darf. Eine neue Drohne soll her, doch dafür müssen die drei erst durch einige Reifen springen.


Kino: Cinemaxx, Mathäser, Museum Lichtspiele (OV); Regie: Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg (USA 90 Min.)

 

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