AZ-Filmkritik "Captian Underpants": Des Direktors neue Kleider

George und Harold freuen sich über ihre Kreatur: Captian Underpants. Foto: 20th Century Fox

"Captain Underpants" beginnt nett, doch dann sinkt das Niveau.

 

George und Harold stecken voller Energie, feilen an Comics und hecken in der Schule Streiche aus. Der schlechtgelaunte Direktor steckt die beiden deshalb in getrennte Klassen, doch sie schlagen zurück: Mithilfe eines Rings aus einer Müsli-Packung hypnotisieren sie ihn und lassen ihn glauben, "Captain Underpants" zu sein. Diese tollpatschige, wenig souveräne Superhelden-Figur haben sie sich in einem Comic ausgedacht.

Die Eskapaden der Titelfigur sind witzig, doch bald gerät der Animationsfilm in eine Schieflage: Da taucht der Antagonist namens – oje! – Professor Pipipups auf. Und mit ständigen Namenswitzen schwenkt der Film in Richtung Fäkalhumor. Da hilft es nicht, dass Regisseur David Soren diesen durch selbstreflexive Kommentare aufzuwerten versucht.


Kinos: Cadillac & Veranda , CinemaxX, Solln, Mathäser, Münchner Freiheit, Museum-Lichtspiele
Regie: David Soren (USA, 89 Min.)

 

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