Autobahn stundenlang gesperrt Allershausen: Mann (37) stirbt nach schwerem Unfall auf der A9

, aktualisiert am 30.05.2020 - 16:06 Uhr
Insgesamt elf Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Foto: Thomas Gaulke

Ein schwerer Unfall auf der A9 bei Allershausen hat am Freitagabend ein Todesopfer gefordert. Die genauen Hintergründe sind noch unklar, die Autobahn war bis in den Morgen hinein gesperrt.  

 

Allershausen - Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zwischen der Rastanlage Fürholzen und der Anschlussstelle Allershausen ist am Freitagabend ein Mann tödlich verunglückt.

Wie die Polizei berichtet, kam der aus Schleswig-Holstein stammende 37-Jährige gegen 22.30 Uhr mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.

Unfall auf der A9: Mann stirbt in der Klinik

Der Fahrzeuglenker sei noch vor Ort von Ersthelfern und den Eintreffenden Rettungskräften reanimiert worden, so die Polizei, er erlag jedoch im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Nachdem der Pkw auf dem Dach gelandet war, kollidierten weitere Fahrzeuge mit dem Fahrzeugwrack: Dabei wurden weitere drei Personen leicht verletzt. Insgesamt waren elf Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.

Unfall auf der A9: Autobahn stundenlang gesperrt

Um auszuschließen, dass weitere Personen aus dem Fahrzeug geschleudert wurden, kam ein Diensthund sowie ein mit Wärmebildkamera ausgestatteter Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Die A9 war in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen dem Autobahnkreuz Neufahrn und der Anschlussstelle Allershausen für mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr wurde am Autobahnkreuz Neufahrn ausgeleitet.

Die Arbeiten an der Unfallstelle dauerten bis in die Morgenstunden an, die genaue Ursache muss nun ein unfallanalytisches Gutachten klären.