Auto und Tote im Fluss gefunden Ehepaar aus Landsberg: Ertrunken in der Vils!

Herbert und Irmgard M. sind tot. Der Wagen des vermissten Ehepaars wurde in einem Fluss entdeckt. Eine Leiche ist inzwischen geborgen. Foto: Polizei/ FIB/DG

Traurige Gewissheit: Das vermisste Ehepaar aus Landsberg ist tot. Einsatzkräfte konnten den gesuchten Wagen in der Vils entdecken. Die Toten werden geborgen. Es handelt sich wohl um einen Unfall.

 

Landsberg/Bad Füssing - Tagelang hatten Verwandte und enge Freunde um das Leben des Ehepaares Herbert und Irmgard M. aus Hurlach (Landkreis Landsberg) gebangt. Der 51-jährige Ingenieur und seine gleichaltrige Ehefrau waren am vergangenen Montag auf der Fahrt nach Bad Füssing spurlos verschwunden.

Gestern Nachmittag wurden die schlimmsten Befürchtungen traurige Gewissheit. In der Nähe von Vilsbiburg im Landkreis Landshut entdeckten Rettungskräfte ein Auto in der Vils. Das Technische Hilfswerk sowie die Feuerwehren aus Wolferding und Vilsbiburg rückten aus. Der Wagen war in einer Linkskurve von der Straße abgekommen und vollständig im eiskalten Wasser versunken. Die Rettungskräfte konnten nur noch Tote bergen.

Bereits nach kurzer Zeit war klar, dass es sich bei den beiden Menschen in dem Auto um Herbert und Irmgard M. handelte.

Am 29. Dezember war der Ingenieur und Gemeinderat aus Hurlach zusammen mit seiner Frau Irmgard in seinen schwazren BMW X3 gestiegen. Die Eheleute wollten sich über den Jahreswechsel ein paar Tage in einem Hotel in Bad Füssing erholen.

Rund 250 Kilometer sind es vom Wohnhaus des Ingenieurs bis zu dem Hotel. Auf dem Weg wollte sich der 51-Jährige noch eine Solaranlage in einem Weiler bei Vilsbiburg ansehen. Diesen Termin nahm er noch war. Um 11.40 Uhr stiegen Herbert M. und seine Frau wieder in ihren schwarzen BMW X3. Das war das letzte Mal, dass sie lebend gesehen wurden.

Wenige Minuten später fuhr das Ehepaar in den Tod. Vermutlich kam der Wagen auf der schneebedeckten Straße ins Rutschen. Herbert M. verlor die Kontrolle über den Wagen, kam von der Straße ab und rutschte direkt ins eiskalte Wasser der Vils. Nachdem die Eheleute am Montagabend nicht wie erwartet in dem Hotel in Bad Füssing eintrafen, begannen die Angestellten ihnen nachzutelefonieren. Doch die Handys von Herbert und Irmgard M. waren ausgeschaltet. Schließlich wurden Herbert und Irmgard M. bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Die zuständige Polizei in Fürstenfeldbruck ging schnell von einem Unfall oder Unglücksfall aus. Gestern fuhren Polizeibeamte die Strecke Vilsbiburg-Bad Füssing zur Kontrolle ab. Auch ein Hubschrauber sollte eingesetzt werden. Am Nachmittag schließlich wurde der versunkene Wagen entdeckt. jo

 

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