Ausstellung im Hauptbahnhof Indien liegt in München

Sechs Euro würde die Strecke Berlin-Frankfurt in Indien kosten: Ausstellung über die Bahn im Hauptbahnhof. Foto: tan

60 Jahre Zusammenarbeit Deutschland - Indien: Zu diesem Anlass gibt es im Hauptbahnhof eine Ausstellung über die indische Bahn.

Maxvorstadt - Jetzt aber schnell: Noch bis zum heutigen 10. Juli gibt es eine Indien-Ausstellung im Hauptbahnhof.

 

Wer noch Zeit hat, bis sein Zug geht, oder wer sowieso grad in der Gegend ist, kann sich die Plakate ansehen.

Gemacht hat die Ausstellung "Days of India" die indische Botschaft in Berlin, jetzt wandert sie durch die großen Bahnhöfe der Bundesrepublik: Ihre erste Station war Frankfurt, aktuell ist sie eben in München, danach zieht sie weiter nach Köln. Anlass ist die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Ländern vor 60 Jahren.

Die Ausstellung zeigt die facettenreiche indische Bahn. Von Hochgeschwindigkeitszügen bis hin zu kleinen Bergbahnen gibt es schöne Fotos zu den verschiedensten Gesichter der indischen Bahn.

Die indische Eisenbahn ist die Lebensader der Nation, die Passagiere und Fracht über eine Landmasse transportiert, die etwa 80 Prozent der Fläche der Europäischen Union umfasst und dabei einer mehr als doppelt so großen Bevölkerung dient.

Dafür setzt sie täglich mehr als 11.000 Züge ein, die 22 Millionen Fahrgäste von A nach B bringen.

Die Strecke, welche die Indische Eisenbahn dabei zurücklegt, entspricht mehr als der dreifachen Entfernung zwischen Erde und Mond. Expresszüge haben 24 Wagen und kommen auf eine Länge von fast einem halben Kilometer.

Auch über die Preise erfährt der staunende deutsche Kunde etwas: Die Strecke Berlin-Frankfurt zum Beispiel würde - kilometermäßig umgerechnet - mit der indischen Eisenbahn sechs Euro kosten, und zwar in der "Chaircar Class", vergleichbar mit unserer zweiten Klasse.

 

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