Ausstehende Bewilligung erteilt Ostseepipeline Nord Stream 2 in Deutschland genehmigt

Am Anlandepunkt der rund 1200 Kilometer langen Nord Stream Ostseepipeline werden Ersatzstahlrohre für die Pipeline eingelagert. Foto: Stefan Sauer/dpa

Der Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 ist im gesamten Abschnitt der deutschen Ostsee genehmigt. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erteilte die letzte noch ausstehende Bewilligung.

 

Hamburg/Greifswald - Der Bau der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 ist im gesamten Abschnitt der deutschen Ostsee genehmigt. Nach dem Bergamt Stralsund erteilte auch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie die Genehmigung für den Bau in den Gewässern der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Dem Bau im 31 Kilometer langen AWZ-Abschnitt stünden weder Belange der Schifffahrt noch der Meeresumwelt entgegen, teilte die Behörde am Dienstag in Hamburg mit.

Nachdem das Bergamt Stralsund bereits Ende Januar den Bau in den küstennahen Gewässern erlaubt hatte, liegen mit dem BSH-Bescheid alle in Deutschland erforderlichen Genehmigungen für das Projekt vor. Der Umweltverband Nabu klagt jedoch gegen die Bergamt-Genehmigung. Für den Bau der Erdgastrasse stehen noch die Genehmigungen von Dänemark, Schweden, Finnland und Russland aus. Nord Stream 2 will im Frühjahr in den deutschen Gewässern mit dem Bau der insgesamt 1.200 Kilometer langen Pipeline beginnen.

 

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