Ausrüsterstreit beim FC Bayern Bayern tadelt: "Gomez hätte es wissen müssen"

Kein Tag ohne ein neues Kapitel im Ausrüsterstreit: Mario Götze trägt rote "Nike"-Schuhe - was erlaubt ist. Mario Gomez dagegen provoziert mit einer Kopfbedeckung.

 

München - Anfang der Woche sorgte Mario Götze mit einem "Nike"-Shirt bei seiner offiziellen Vorstellung als Neuzugang des FC Bayern für einen Eklat. Am Donnerstagabend trat der 20-Jährige am Rande des Trainingslagers des Triple-Siegers am Gardasee wieder als Werbeikone seines persönlichen Ausrüsters in Erscheinung - diesmal allerdings erlaubterweise.

Als die Bayern am Abend in Riva del Garda nach einem Segeltörn den Fans auf dem Hauptplatz des Ortes präsentiert wurden, trug Götze zum "Adidas"-Traininganzug der Bayern rote "Nike"-Schuhe. Das darf er. "Die Schuhwahl ist immer frei, auf dem Platz beim Spiel und im Training sowieso – und auch außerhalb des Platzes", bestätigte Mediendirektor Markus Hörwick der AZ.

Bei allem anderen will der FC Bayern künftig aber genauer hinsehen. So müssen sich die Spieler auch auf dem Weg zum und vom Training in Bayern-Klamotte oder vollkommen neutraler Kleidung präsentieren. "Wir werden die Spieler sicher nochmal sensibilisieren für die Kleiderordnung was unsere offiziellen Auftritte betrifft", so Hörwick.

Und abschließend zum Vorfall vom Montag sagte er: "Mario Götze ist neu, er hat es nicht gewusst, das kann man verzeihen."

Nicht dran gehalten hat sich am Donnerstag der abwanderungswillige Mario Gomez; bei der Ankunft des Teams in Riva trug er beim Verlassen des Busses eine "Nike"-Kappe verkehrt herum auf dem Kopf.

"Mario Gomez ist ja schon ein paar Jahre hier, er hätte es wissen müssen", tadelte Hörwick. "Aber wir können nicht bei jedem Spieler, der aus dem Bus aussteigt, eine Kontrolle durchführen, ob er irgendetwas am Körper hat was nicht zu unseren Sponsoren gehört."

 

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