Auslosung zur Champions League Ex-Bayern-Coach Hitzfeld wünscht sich Real

Ottmar Hitzfeld gewann 2001 mit dem FC Bayern die Champions League gegen Valencia. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Ottmar Hitzfeld hofft in der Auslosung zu den Champions-League-Halbfinals auf ein Rematch des Vorjahres mit Real Madrid – allerdings mit einem Hintergedanken. Dem FC Bayern wirft er einen Fehler vor.

 

München – Die Auslosung für die Halbfinals in der Champions League steht bevor. Jetzt heißt es: Wer gegen wen? Und mitten drin der FC Bayern. Real Madrid? FC Barcelona? Juvebtus Turin? Welcher Gegner wird dem FC Bayern in Nyon zugelost? Müssen die Münchner erst in der Fremde ran oder zu Hause?

Ex-Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld hat seine eigenen Vorstellungen, wie die Aufeinandertreffen in der Königsklasse aussehen sollen. „Bayern gegen Real und Barcelona gegen Juve“, sagt der Meistertrainer in der Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“. „Dann hätten wir mit großer Wahrscheinlichkeit das Traumfinale zwischen Bayern und Barcelona.“

Diese beiden Klubs sind laut Hitzfeld das Maß der Dinge: „Bayern und Barcelona, das sind zurzeit die beiden besten Mannschaften der Welt“, führt der ehemalige Schweizer Nationaltrainer aus. Aus dem Quartett falle nur Juventus Turin als Außenseiter heraus. „Juventus richtet sich mehr nach dem Gegner, überzeugt im Offensivspiel nicht total. Ich kann mir vorstellen, dass Juve Probleme hat, wenn eine Mannschaft sehr hohes Tempo spielt“, sagt Hitzfeld. „Im Zentrum sind sie anfällig, da hätten sie gegen Bayern eher keine Chance.“

So viel Lob der mittlerweile 66-Jährige an seinen Ex-Klub Bayern verteilt, einen Fehler wirft er ihm dennoch vor: Xherdan Shaqiri im Winter zu Inter Mailand ziehen zu lassen. „Es ist unglaublich wichtig, Joker zu haben, die in wichtigen Spielen eine entscheidende Rolle spielen können“, sagt Hitzfeld. „Wenn man Robben/Ribéry hat und weiß, dass sie verletzungsanfällig sind, dann war Xherdan Shaqiri der ideale Mann hinter den beiden.“

Gerade die genialen Flügelflitzer Arjen Robben und Franck Ribéry fehlten den Münchnern zuletzt, das Angriffsspiel wirkte ohne das Offensiv phasenweise eindimensional, ohne die Überraschungsmomente. „Da hat Bayern zu kurzfristig gedacht“, sagt Hitzfeld, „Xherdan Shaqiri wäre der ideale Mann gewesen, auf der Seite im Eins-zu-Eins eine Abwehr aufzureißen, Spielwitz reinzubringen, durch Einzelaktionen aufzufallen.“

 

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