Ausgeraubt und getötet Deutscher Urlauber in Kenia erschossen

Dürren und Hungersnöte im armen Land Kenia. Ein Deutscher aus Schleswig-Holstein wurde ausgeraubt und erschossen. Foto: dpa

Opfer eines tödlichen Raubüberfalls in Kenia wurde ein deutscher Urlauber aus Schleswig-Holstein, der lediglich seine Schwester besuchen wollte. Der Täter erschoss den Mann eiskalt und klaute dessen Rucksack mit Fotoausrüstung.

 

Eckernförde/Ukunda – Bei einem Raubüberfall in Kenia ist ein Urlauber aus Schleswig-Holstein erschossen worden. Kripobeamte hätten die Angehörigen in Deutschland vom Tod des Mannes unterrichtet, sagte ein Kieler Polizeisprecher am Freitag. Die Mordermittlungen liefen bei der kenianischen Polizei. Der 59 Jahre alte Mann aus Eckernförde war im Oktober zu Besuch bei seiner Schwester im Küstenort Ukunda.

Die Schwester sagte den «Kieler Nachrichten», der Täter hatte es wohl auf die technische Ausstattung ihres Bruders abgesehen. Der ehemalige Kampfschwimmer sei am 27. Oktober mit einem geliehenen Motorroller unterwegs gewesen, um Land und Leute besser kennenzulernen. Bei der Rückkehr am Abend sei ihr Bruder direkt vor ihrem Haus erschossen worden. Der Täter sei unerkannt mit dem Rucksack des Opfers geflüchtet, darin hätten sich eine teure Fotokamera samt Teleobjektiv, ein Tabletcomputer und ein Mobiltelefon befunden.

 

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