Ausfälle und Verspätungen München: CSU will alte Tramgleise wieder aktivieren

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
Macht es Sinn, alte Trambahn-Gleise wieder ins Netz zu integrieren? Foto: Peter Kneffel/dpa

Die nicht genutzten Schienenstränge sollen demnach als Ausweichmöglichkeit dienen – und somit Ausfälle reduzieren.

 

München - Der Gedanke ist Stadtrat Richard Quaas (CSU) am Wochenende der Sicherheitskonferenz gekommen. Ein Teil der Tramlinie 19 war gesperrt – sie musste großzügig umgeleitet werden.

"Sobald es auf einem Streckenabschnitt zu einer Störung oder gar Blockierung kommt, hat dies fatale Folgen für den Betriebsablauf", schimpft Quaas. Deshalb fordert er jetzt: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) soll prüfen, an welchen Stellen im Münchner Stadtgebiete alte noch vorhandene Trambahngleise reaktiviert werden können – und diese Ideen dem Stadtrat vorstellen.

Tramgleise reaktivieren? Beispiel Zirkus-Krone-Straße

Ein Beispiel, das ihm einfällt, sind die alten Tramgleise in der Zirkus-Krone-Straße. "Hier könne man die alten Gleise mit wenig Aufwand reaktivieren", sagt Quaas.

Doch der Stadtrat fordert auch, zusätzlich kurze Verbindungsstücke neu zu bauen. "Schafft man kleine Gleisabschnitte, die in der Regel nicht benutzt werden, könnten die bei defekten Zügen oder Unfällen als Ausweichmöglichkeiten dienen", sagt Quaas. Er ist davon überzeugt: "Durch unseren Vorschlag könnten Ausfälle und lange Verspätungen erheblich reduziert werden."

 

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