Aus Quarantäne-Trainingslager abgereist Union Berlin gegen FC Bayern ohne Trainer Urs Fischer?

Union-Trainer Urs Fischer ist am Mittwoch aus dem Quarantäne-Trainingslager abgereist. Foto: Andreas Gora/dpa

Schlechte Nachrichten für Union Berlin: Trainer Urs Fischer ist am Mittwoch "aus privaten Gründen" aus dem Quarantäne-Trainingslager abgereist. Ob er beim Spiel gegen den FC Bayern am Sonntag an der Seitenlinie stehen kann, ist deshalb fraglich.

 

Berlin - Union Berlin muss im Spiel gegen den FC Bayern am Sonntag (18.00 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) womöglich ohne seinen Trainer Urs Fischer auskommen. Wie die Eisernen am Mittwoch mitteilten, hat der Schweizer das Trainingslager der Berliner in Barsinghausen aus privaten Gründen "bis auf Weiteres" verlassen. Ein Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder den Quarantänevorschriften für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestehe nicht. 

Union Berlin: Letzte Corona-Testreihe am Samstag

Obwohl Fischer damit die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgeschriebene, einwöchige Quarantäne gebrochen hat, könnte er dennoch gegen die Bayern auf der Bank sitzen. Wichtig sei, dass er am Samstag an der Testreihe teilnehmen kann. "Wenn er den zweiten Abstrich am Samstag abgeben kann, kann er im Spiel am Sonntag dabei sein", erklärte Sportchef Oliver Ruhnert. Die erste Testreihe in dieser Woche - die vierte insgesamt - war im gesamten Klub durchweg negativ.

Ob der 54-Jährige bis Samstag aber wieder zurückkehrt, ist noch offen. "Private Gründe müssen zunächst einmal Vorrang haben, alles Weitere liegt im Ermessen des Trainers", sagte Ruhnert. Fischer wird für die Dauer seiner Abwesenheit durch die beiden Assistenztrainer Marcus Hoffmann und Sebastian Bönig vertreten.

 

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