Auf Kollisionskurs Passagierschiff auf Donau kracht an einem Tag gegen zwei Brücken

Das Wasser auf der Donau ist so stark angestiegen, dass es unter den Brücken eng wird. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Fahrgastschiff mit 149 Passagieren an Bord hat in der Nacht auf Dienstag auf der Donau in Niederbayern eine Eisenbahnbrücke gerammt. Kaum ist der Schock überwunden rammt der Kapitän die nächste Brücke.

 

Regensburg/Bogen – Innerhalb weniger Stunden ist ein Passagierschiff auf der Donau gegen zwei Brücken gekracht. Zunächst rammte das mit 149 Fahrgästen besetzte Schiff in der Nacht zu Dienstag eine Eisenbahnbrücke bei Bogen, rund sieben Stunden später streifte es eine Brücke in Regensburg. Verletzt wurde jeweils niemand, wie Polizei sowie Wasser- und Schifffahrtsamt mitteilten.

Der Schaden beträgt rund 20 000 Euro. Beim ersten Zusammenstoß hatte der Kapitän offenbar die Durchfahrtshöhe angesichts des hohen Wasserstands der Donau falsch berechnet. Am Oberdeck wurden durch den Zusammenstoß zahlreiche Aufbauten und Stühle beschädigt. In Regensburg stieß das Schiff mit seinem Kran gegen die Brücke.

Der Kran sollte den Angaben zufolge den Steg in Position bringen, über den die Passagiere an Land gehen sollten. Der Steg fiel dabei über Bord und musste mit einem Peilschiff gesucht werden.

 

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