Auf den Spuren von Gerd Müller FC Bayern: Robert Lewandowski schnappt sich erneut die Torjägerkanone

Robert Lewandowski hat sich erneut die Torjägerkanone geschnappt. Foto: dpa/Andreas Gebert

Der FC Bayern holt sich die siebte Meisterschaft in Folge - und Robert Lewandowski darf sich einmal mehr über die Torjägerkanone freuen.

 

München - Treffen musste Robert Lewandowski beim Saisonfinale nicht mehr. Das überließ der Torjäger des FC Bayern ausnahmsweise den Kollegen. Auch ohne eigenes Torglück erfüllten sich beim 5:1 (1:0) der Münchner gegen Eintracht Frankfurt die gesetzten Ziele des polnischen Fußball-Nationalstürmers. "Optimal ist es, wenn wir deutscher Meister werden und ich die Torjägerkanone hole. Beide Titel zusammen wären perfekt", hatte Lewandowski vor dem Samstag gesagt.

22 Treffer reichten dem 30 Jahre alten Bayern-Torjäger, um den Dortmunder Paco Alcácer (18) auf Rang zwei zu verweisen. Gegen die Eintracht hatte Lewandowski kein Schussglück. Er scheiterte an Torwart Kevin Trapp, war aber Wegbereiter des 1:0.

FC Bayern: Nur noch Müller steht vor Lewandowski

In 56 Jahren Bundesliga holte nur ein Spieler häufiger die Torjägerkanone: Gerd Müller. Der einstige "Bomber" des FC Bayern erzielte in sieben Spielzeiten die meisten Tore. Für Lewandowski war es der vierte Erfolg: 2014 lag er - noch im Trikot von Borussia Dortmund - erstmals vorne (20 Tore). 2016 (30 Tore) und 2018 (29) triumphierte er bereits im Dress des deutschen Rekordmeisters.

Mit 202 Treffern hat Lewandowski auch die magische 200-Tore-Marke geknackt. Das gelang ihm als fünftem Bundesliga-Profi. Der Pole ist zudem der erster ausländische Akteur, dem dieses glückte.

 

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