Auf dem Weg von München nach Ingolstadt Frau beinahe in Regionalbahn vergewaltigt - Passagier schreitet ein

Eine 36-Jährige ist am Donnerstagabend beinahe in einer Regionalbahn vergewaltigt worden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Donnerstagabend ist eine Frau auf dem Weg nach Ingolstadt beinahe in einem Zugabteil vergewaltigt worden. Ein couragierter Passagier verhinderte Schlimmeres, der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

 

Dachau - Am Donnerstagabend ist eine 36-Jährige, die gerade mit der Regionalbahn von München nach Ingolstadt unterwegs war, beinahe vergewaltigt worden. Dies teilt die Polizei mit.

Wie sich im Rahmen der Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck herausstellte, befand sich die Frau zunächst alleine im Zugabteil der Regionalbahn von München nach Ingolstadt, als sie gegen 22.30 Uhr von dem Tatverdächtigen angesprochen und sexuell bedrängt wurde.

Angreifer schlägt Frau mit Faust ins Gesicht

Als die Frau aus dem Abteil flüchten wollte, wurde sie vom Angreifer zu Boden gestoßen und massiv körperlich, teils mit Schlägen in das Gesicht, attackiert. Nur mit großer Gegenwehr und durch das couragierte Einschreiten eines aufmerksamen Fahrgastes konnte die unmittelbar bevorstehende Vergewaltigung verhindert werden.

Der Tatverdächtige wurde bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Dachau im Zug festgehalten und bei einem Nothalt am Bahnhof Petershausen den Beamten übergeben. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II wurde der dringend Tatverdächtige am Freitag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht München vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft gegen den Festgenommenen an.

 

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