Auch Energie Cottbus gewinnt Nur noch sechs Punkte: TSV 1860 längst nicht gerettet!

Führte die Löwen von der Regionalliga Bayern in die Dritte Liga: Coach Daniel Bierofka. Foto: imago/Sven Simon

Der Vorsprung des TSV 1860 auf die Abstiegsränge verringert sich von Spieltag zu Spieltag. Und das Restprogramm wird für die Löwen nicht einfacher.

 

München - Es wird enger für den TSV 1860 in der Dritten Liga. Am Sonntag gewann Aufsteiger Energie Cottbus das Abstiegsduell bei den Sportfreunde Lotte überraschend deutlich 3:0 (0:0).

TSV 1860 wird weiter durchgereicht

Der Vorsprung der Löwen (44 Punkte), die mittlerweile auf den zehnten Rang aberutscht sind, auf Platz 17 beträgt somit nur noch sechs Punkte. Nach dem Sieg der Lausitzer belegt Fortuna Köln (38) den ersten Abstiegsrang. Energie Cottbus (38) verbesserte sich zumindest bis zum Montagsspiel zwischen dem KFC Uerdingen und Eintracht Braunschweig auf den 16. Platz.

Vor 2.212 Zuschauern erzielten Lasse Schlüter per direktem Freistoß (58. Minute), Kevin Weidlich (61.) und Fabio Viteritti (67.) die Tore für die Ostdeutschen, die damit aus den letzten vier Spielen sieben Punkte holten. Im zweiten Sonntagsspiel gewann Hansa Rostock vor 25.517 Zuschauern auf dem "Betzenberg" 2:0 beim 1. FC Kaiserslautern. Merveille Biankadi schoss beide Tore (55. Minute/65.) für die Hanseaten, die Rostocker sind nun Fünfter.

Muss der TSV 1860 doch noch bangen?

Die Löwen bekommen indes immer mehr Druck aus der Abstiegsregion. So verloren die Giesinger die letzten drei Spiele und schossen dabei nicht ein Tor. Auch am Ostersamstag war beim Halleschen FC (0:3) nichts zu holen. Die Bilanz aus den vergangenen sechs Liga-Spielen: nur ein Sieg und lediglich vier Punkte. Ein Vergleich: Carl Zeiss Jens (19./37 Punkte) holte aus den letzten fünf Spielen elf Punkte.

Sollte Braunschweig (37) am Ostermontag in Duisburg gegen Krefeld gewinnen, hätten die Giesinger vier Spieltage vor Saisonende nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den dann Drittlietzten (18.). Das alles sind freilich Rechenspiele. Dennoch stimmt die Form der Sechzger bedenklich. Und: Am kommenden Samstag gastiert mit dem Karlsruher SC (14 Uhr, live bei Magenta Sport und im AZ-Liveticker) ein Aufstiegsaspirant auf Giesings Höhen. Nicht, dass doch noch das Bangen beginnt...

 

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