Immens hoher Schaden Betten im Klinikum Großhadern in Flammen

Feueralarm im Klinikum Großhadern - der entstandene Sachschaden ist enorm. (Archivbild) Foto: dpa

Mehrere Brände in der Nacht zu Sonntag haben die Münchner Feuerwehren auf Trab gehalten. Auch im Klinikum Großhadern loderten die Flammen.

 

München - Die Münchner Feuerwehr hatte von Samstag auf Sonntag einiges zu tun. Gegen 22 Uhr kam ein Notruf aus dem Uniklinikum Großhadern: Auf einem Flur standen drei Betten in Flammen. Pflegekräfte hatten kurz zuvor Rauch in dem Gebäude bemerkt. In dem betroffenen Gebäudeabschnitt war nachts kein Betrieb, sodass niemand evakuiert werden musste.

Die Feuerwehr konnte den Brand zwar schnell löschen. Dennoch waren 120 Einsatzkräfte nötig, um das Gefahrenpotential abzudecken: Weil die Rauchentwicklung so stark war, durchsuchten mehrere Atemschutztrupps vorsichtshalber alle drei Stockwerke nach Verletzten. Insgesamt drei Stunden waren die Einsatzkräfte mit den Lösch- und Lüftungsmaßnahmen beschäftigt.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt. Der Sachschaden könne derzeit noch nicht beziffert werden, sei aber immens hoch, so die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand.

Stichflamme durch Gasgrill

Auch am Schöppnerweg in Waldperlach brannte es. Bei dem Versuch, am Samstag gegen 21.15 Uhr einen Gasgrill anzuheizen, kam es zu einer Stichflamme. Diese widerum setzte die Möbel auf der Terrasse in Brand. Als die Feuerwehren Perlach, Ramersdorf und einige Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Waldperlach am Schöppnerweg eintrafen, stand schon der gesamte überdachte Außenbereich in Flammen.

Dabei brachte die Hitze des Feuers das Terassenfenster zum Zerspringen. Dadurch drang Rauch in das zweistöckige Haus ein, der sich durch die offen stehende Wohnungstüre über den Treppenraum ausbreitete. Die Bewohner im Dachgeschoss bemerkten die Flammen und flüchteten ins Freie. Fatal: Sie ließen ebenfalls ihre Tür offen. Dadurch wurde auch deren Wohnung völlig verraucht.

Nachdem die Feuerwehr die Flammen gelöscht hatte, musste sie noch den Putz von der Wand kratzen, um nach Glutnester zu suchen und diese zu löschen. Die Fassade des Hauses war wärmegedämmt. Um den Rauch aus dem Gebäude zu bekommen setzten die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter ein. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

Nachbar hört Rauchmelder - Frau überlebt schwerverletzt

In Neuhausen ist eine Frau gerettet worden, weil ihr Nachbar den schrillen Ton des Rauchmelders in der Erdgeschosswohnung gehört hatte. Die Frau wurde bei dem Brand jedoch schwer verletzt. Es war gegen 23.30 Uhr, als die Feuerwehr in die Lorschstraße gerufen wurde.

Die Einsatzkräfte mussten die Tür zur Wohnung aufbrechen. Die Bewohnerin war zu dem Zeitpunkt bereits schwer verletzt. Das Feuer war in ihrem Wohnzimmer ausgebrochen.

Die Frau, sie ist etwa 60 Jahre alt, kam in eine Spezialklinik für Brandverletzte. Die Ursache des Feuers ist noch unklar.

Lesen Sie auch: Sprengung bei Paulaner - Video und Bilder der Explosion

 

4 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading