ARD-Krimi am Sonntag Thomalla-Abschied: AZ-Kritik zum Leipzig-Tatort

Die Hauptkommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) ermitteln im Umfeld der Schule nach der verschwundenen Magdalena Harries. Foto: dpa

Letzte Vorstellung für das Ermittlerteam Saalfeld & Keppler aus Leipzig. AZ-Kritikerin Ponkie fand den Abschieds-Tatort von Simone Thomalla theatralisch und krawallig.

 

In den Fernsehfilmen am Sonntagabend triumphieren allerorten die niedrigen Instinkte – ob in Leipzig, Regensburg oder in Donna Leons deutscher Venedig-Niederlassung. Bei den Leipzigern gaben zugleich Simone Thomalla und Martin Wuttke als Kripofahnderpaar Saalfeld & Keppler ihre Abschiedsvorstellung für die sächsische Kriminalität und bedienten die Zuschauer mit einem letzten Einblick in den Seelenzustand des Ex-Ehepaars und Kripofahnder-Gespanns, die ihren Krieg der unvereinbaren Charaktere noch einmal auf die Spitze trieben.

Derlei kann nur im Bett landen. Eine verzweifelt grimmige Partnerschlacht (Buch: Sascha Arango, Regie: Claudia Garde, ARD/MDR), in der es um ein verschwundenes Mädchen ging und um eine Portion religiösen Wahns. (Religiöser Wahn kommt ja nie aus der Mode, wie uns die kriminellen Islamisten tagtäglich aufs Neue demonstrieren).

Die nach-eheliche und berufliche Abschiedsparty eines ungleichen Paares – ein philosophisches Sprüche-Kalenderblatt der Tatort-Geografie, Abteilung Leipzig. Theatralisch und krawallig.

 

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