Antworten der Arbeitsagentur München: Was jetzt bei Arbeitslosigkeit zu tun ist

Die Arbeitsagentur beantwortet die wichtigsten Fragen zur Arbeitslosigkeit in Zeiten von Corona. Foto: dpa

Arbeitslos in München - und jetzt? Die Arbeitsagentur gibt in Zeiten von Corona Antwort auf die wichtigsten Fragen.

 

München - Die Corona-Pandemie lässt die Wirtschaft ächzen, viele Arbeitnehmer fürchten um ihre Stellen. Und auch die Arbeitsagentur muss in Zeiten von erhöhter Ansteckungsgefahr ihre Arbeitsweise teilweise umstellen. Die wichtigsten Fragen von Arbeitnehmern – und die Antworten.

Wie kann ich mich arbeitslos melden?
Sie können sich telefonisch unter 0800 5555 00 oder 5154 5555 arbeitslos melden. Dann erhalten Sie einen Antrag auf Arbeitslosengeld.

Was mache ich, wenn die Leitungen alle belegt sind?
Versuchen Sie es zwischen 8 und 10 Uhr oder zwischen 15 und 18 Uhr, dann ist das Anrufaufkommen erfahrungsgemäß niedriger. Sollte es trotzdem nicht klappen, durchzukommen, schreiben Sie eine E-Mail an muenchen@arbeitsagentur.de. Die Arbeitsagentur wird versuchen, sich dann bald bei Ihnen zu melden.

Corona-Krise: Keine persönlichen Termine in der Arbeitsagentur

Ich bekomme Arbeitslosengeld, was mache ich, wenn ich dringend Bargeld benötige?
Kommen Sie nicht persönlich zur Arbeitsagentur, denn derzeit gibt es keine persönlichen Vorsprachen. In dringenden Fällen können Sie über 5154 5555 oder muenchen.baz@arbeitsagentur.de einen Termin vereinbaren, bei dem Ihnen dann persönlich Bargeld an einem vereinbarten Ort übergeben wird.

Drohen mir Sanktionen, wenn ich nicht zu einem Termin komme?
Nein, denn derzeit gibt es keine persönlichen Vor-Ort-Termine. Termine, die ausgemacht waren, müssen Sie auch nicht absagen. Sobald sich diese Regel ändert, werden Sie benachrichtigt.

Wie finde ich schnell wieder eine Arbeit?
Die Arbeitsagentur legt Ihnen nahe, sich schnell bei ihr zu melden. Auf der Online-Jobbörse der Arbeitsagentur werden auch weiterhin Angebote eingestellt. In der Logistikbranche, in der Lebensmittelversorgung und in der Pflege wird vermehrt gesucht. Auch die Landwirtschaft braucht Mithelfer: www.daslandhilft.de.

 

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