Antrag der Bayernpartei Ein Museum fürs Städtische Klinikum?

Einer von fünf Standorten der München Klinik: Das Klinikum Bogenhausen. Foto: München Klinik

Die Geschichte der Krankenhäuser dürfe nicht verlorengehen, findet die Bayernpartei. Und fordert ein Museum für das Städtische Klinikum. 

 

München - Das Städtische Klinikum heißt seit Kurzem München Klinik (AZ berichtete). Dass es sich dabei um ein städtisches Unternehmen handelt, ist damit nicht mehr so leicht zu erkennen. Aus Marketing-Sicht sei das nachvollziehbar – aber irgendwie auch schade, findet man bei der Bayernpartei im Rathaus.

Unter ihrem alten Namen hätten die städtischen Krankenhäuser viel durchgemacht, sagt Stadträtin Eva Caim. Von der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau über die aufregende Notfallversorgung in der Nacht des Oktoberfest-Attentats bis hin zu den vielen medizinischen Heldentaten, die am Städtischen Klinikum vollbracht worden seien – all das dürfe auf keinen Fall verloren gehen, findet Caim.

Die Bayernpartei setzt sich deshalb für eine Art kleines Klinik-Museum ein. Zumindest müsse man einen Weg finden, die Geschichte der städtischen Krankenhäuser angemessen zu dokumentieren, heißt es in einem Stadtrats-Antrag.

 

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