Anschließend wurde sie beklaut Ingrid Steeger: Wiedersehen mit dem Ex nach 40 Jahren

Am 17. April 1973 gaben sich Ingrid Steeger und Lothar Stickelbrucks das Jawort. Foto: Schneider-Press/Erwin Schneider

Die Schauspielerin trifft ihren Exmann und wird auf der Straße beklaut. Wie es ihr nach der Gefühlsachterbahn geht.

 

Sie bezeichnet sich selbst als Floh. Ingrid Steeger (70, "Klimbim") muss immer in Bewegung sein, herumhüpfen, sonst geht es ihr nicht gut. Deshalb spielt sie auch so gerne Theater, da ist sie gefordert, muss Texte lernen, auf den Punkt funktionieren. Gerade ist Pause und es könnte langweilig im Leben der Münchner Schauspielerin sein. Könnte. Ist es aber nicht.

Eben hat sie nach 40 Jahren ihren ersten Exmann wiedergetroffen. Mit Lothar Elias Stickelbrucks (74) verbrachte sie, die mit den Männern eigentlich abgeschlossen hat, einen netten Nachmittag in München. "Wir sind aber nicht wieder ein Paar", sagte sie prompt zur AZ. "Unsere Scheidung ist über 40 Jahre her." Köcheln beim Wiedersehen nicht doch ein paar Gefühle hoch? "Nein, nein. Ich kämpfe gerade gegen eine Erkältung, sonst köchelt da nix bei mir."

"Heute sind wir Freunde"

Trotzdem räumt sie ein, dass sie hin und wieder an die guten alten (Ehe-)Zeiten denkt: "Wenn ich nachts nicht einschlafen kann", so Steeger. "Dann denke ich an früher. Auf meine Weise habe ich den Lothar sicher geliebt. Heute sind wir Freunde."

Zur Trennung kam es damals wegen Regisseur Michael Pfleghar. Ihm versuchte Steeger zu entkommen, wie sie sagt. Aber es ging nicht. "Er wollte mich einfach haben. Dass er Drogen nahm, wusste ich. So hat es mich auch nicht überrascht, dass er sich erschossen hat."

Ingrid Steegers Handy wurde gestohlen

Was die "Klimbim"-Kultfigur aber noch mehr aufwühlt, ist der Diebstahl ihres Handys. "Mir wurde ja schon oft was geklaut, im Hotel, im Theater, aber jetzt auch noch auf der Straße von einem Rollstuhlfahrer. Das Telefon ist mir egal, es ist nur so furchtbar, weil da alle Kontakte drinnen waren. Und jetzt hab ich auch noch eine neue Nummer. Ich bin also abgeschnitten von meinen Freunden und Kollegen."

Doch da ist sie wieder – ihr Optimismus: "Wer mich erreichen will, wird mich schon irgendwann erreichen."

 

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