Anschlag auf Satiremagazin «Charlie Hebdo» Bilder: Die Welt trauert um die Toten von Paris

Trauer in Frankreich und vielen anderen Teilen der Welt nach dem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo". Die Bilder. Foto: dpa

Der Schock sitzt tief nach dem kaltblütigen Terroranschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris mit zwölf Toten. Die Welt ist solidarisch mit Frankreich, in vielen Städten gedenken Menschen der Opfer.

 

Paris, Berlin - Das Blutbad, das die schwer bewaffneten Attentäter am Mittwoch in der Redaktion der Zeitung anrichteten, löste eine Schockwelle aus. Die Sicherheitsmaßnahmen im Großraum Paris wurden massiv verschärft. Staatspräsident François Hollande ordnete für diesen Donnerstag nationale Trauer und eine dreitägige Halbmast-Beflaggung an. Es war der schwerste Terroranschlag in Frankreich seit Jahrzehnten.

In Frankreich solidarisierten sich Zehntausende mit dem Magazin. In Dutzenden Städten kamen Menschen zu Solidaritätskundgebungen für "Charlie Hebdo" zusammen - in Lyon und Toulouse jeweils etwa 10.000, in Paris 15.000 und in Rennes mehr als 13.000. Auch in Straßburg versammelten sich mehrere Tausend Menschen zu einer Kundgebung.

Die Tat löste international Abscheu und Entsetzen aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, "diese abscheuliche Tat" sei ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. US-Präsident Barack Obama bot Frankreich als "ältestem Verbündeten Amerikas" jede Hilfe an, "um diese Terroristen vor die Justiz zu bringen". Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats verurteilten den Anschlag als "barbarisch", "feige" und "inakzeptabel". Papst Franziskus verurteilte das "grausame Attentat" entschieden. "Was auch immer der Grund ist, tödliche Gewalt ist abscheulich und niemals zu rechtfertigen", sagte Franziskus nach einer Mitteilung des Vatikans.

Auch islamische Staaten wie Katar, Muslimverbände, die EU und die Nato verurteilten die Tat.

 

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