Angreiferin rief "Coronavirus" Chinesin (27) am U-Bahngleis geschubst und rassistisch beleidigt

Die 27-Jährige wurde an der U-Bahnstation Josephsplatz angegriffen. (Symbolbild) Foto: imago/Ralph Peters

Eine Unbekannte hat eine 27-jährige Münchnerin mit chinesischen Wurzeln am Bahnsteig geschubst und rassistisch beleidigt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

 

Schwabing - Eine Projektmanagerin chinesischer Herkunft ist im U-Bahnhof Josephsplatz von einer bislang unbekannten Frau tätlich angegriffen worden. Außerdem wurde sie angefeindet und rassistisch beleidigt.

Die in München lebende Chinesin wurde laut Polizei am Mittwochabend, gegen 20.30 Uhr von einer 20 bis 25 Jahre alten Frau am Bahnsteig völlig unvermittelt angerempelt. Im Anschluss schubste die aggressive Täterin die Projektmanagerin auch noch und stellte ihr ein Bein.

Als die 27-Jährige die Angreiferin daraufhin zur Rede stellte, wurde sie auch noch rassistisch beleidigt und auf Englisch aufgefordert, zurück in Ihr Land zu gehen. Laut Polizei wurde die Beleidigung auch noch mit Schuldzuweisungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ergänzt.

In der Folge kam es zu einem Gerangel zwischen den beiden Frauen, offenbar schubsten sie sich gegenseitig – bis Passanten dazwischengingen. Die Täterin flüchtete. Sie war schlank und trug Brille und dunkle Kleidung. Sie sprach Hochdeutsch.


Täterbeschreibung:
"Weiblich, ca. 20-25 Jahre, schlank, lange dunkle Haare, Brillenträgerin, dunkle Hose, dunkler Rucksack, sprach mit der 27-Jährigen Englisch, mit den Zeugen hochdeutsch."

Zeugenaufruf:
"Personen, insbesondere auch die Zeugen die sich während der körperlichen Auseinandersetzung einschalteten, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen."

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